27-10-2026
Das Museum der Chinesischen Mauer am Fuße des berühmten Badaling-Abschnitts in Beijing wurde am Samstag nach einer umfassenden Renovierung und Modernisierung wieder für die Öffentlichkeit geöffnet.

Dieses Foto vom 21. Oktober 2026 zeigt eine Außenansicht des Museums der Chinesischen Mauer in Beijing, der Hauptstadt Chinas. (Xinhua/Chen Zhonghao)
Das Museum befindet sich im Bezirk Yanqing am Rande der chinesischen Hauptstadt, wurde 1994 eröffnet und im April 2022 wegen Umbauarbeiten geschlossen.
Die Bauarbeiten begannen im Dezember 2023. Hierbei wurde ein Gebäude errichtet, das sich besser in die umliegenden Berge und die Vegetation einfügt.
Das Museum mit einer Fläche von 16.000 Quadratmetern umfasst Ausstellungsbereiche, Bildungs- und Servicebereiche, Lager- sowie Forschungsräume.
Seine Dauerausstellung und thematische Sonderausstellungen beleuchten die Geschichte und Kultur der Chinesischen Mauer. Die Dauerausstellung umfasst mehr als 700 Kulturgüter, darunter zahlreiche Leihgaben von Museen aus ganz China.
Die Ausstellungen zeichnen die über 2.000-jährige Baugeschichte der Chinesischen Mauer nach und veranschaulichen, wie sich die Methoden zu ihrer Erhaltung weiterentwickelt haben – von Notfallmaßnahmen bis hin zur systematischen Konservierung.
Besucher können zudem die historische Rolle der Chinesischen Mauer besser verstehen. Über ihre Funktion als militärisches Verteidigungsbauwerk hinaus entwickelte sie sich nach und nach zu einem Ort des Austauschs und der Integration zwischen den ethnischen Gruppen Chinas.
Im zweiten Stock des Museums können Besucher durch Glasfassaden einen weiten Blick auf den imposanten Badaling-Abschnitt außerhalb des Geländes genießen.
Die Chinesische Mauer, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, erstreckt sich über mehr als 20.000 Kilometer durch 15 Provinzen, Stadtbezirke und autonome Regionen. In Beijing gibt es insgesamt etwa 520 Kilometer Mauerabschnitte, wobei der Abschnitt Badaling am häufigsten besucht wird.