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Ein Deutscher erlebt Shenzhen: Technologiebund Wirtschaft

(German.people.cn)  Freitag, 23. Oktober 2026

  

Von Shan Diluo, Shenzhen


Roboter, der chinesisches Schach spielt. (Foto: Shan Diluo/People's Daily Online)

Der dritte Tag in Shenzhen ist angebrochen. Der Vormittag steht ganz im Zeichen der Roboter. In einem kleinen Gewerbegebiet mit einer Vielzahl an entsprechenden Start-ups besichtigen wir die Ausstellungsräume mehrerer Firmen. Hier sind neben einem Whiteboard und vielen Computern auch 3D-Drucker und Lego-Roboter zu bestaunen, während auf einem großen Bildschirm Lernsoftware vorgeführt wird. Andere Firmen präsentieren etwa mit Brillen und Kopfhörern konkrete Anwendungen automatisierter Technik.


Roboter für die Reinigung von Solarpaneelen. (Foto: Shan Diluo/People's Daily Online)

Das Shenzhener Servicezentrum für lokale Unternehmen, die ins Ausland expandieren möchten, erinnert mit seinen Schaltern auf den ersten Blick etwas an eine Bankfiliale oder ein Reisezentrum in Europa. Auf den zweiten Blick sind die Schalter aber lediglich mit digitalen Mitarbeitern besetzt, die auf durchsichtigen Bildschirmen ihre KI-generierten Antworten zum Besten geben. Daneben befinden sich in dem geräumigen Gebäude Arbeitsplätze mit Computern, Regale mit Flyern, Sitzgelegenheiten für Gruppen und viele Tische, auf denen Produkte ausgestellt werden. Die Einrichtung berät Unternehmen für ihre Expansion auf ausländische Märkte, stellt ihnen Informationen zur Verfügung, stellt aber auch Kontakte zu Kooperationspartnern oder Kapitalgebern her.


Ausgestellte Produkte im Servicezentrum für Unternehmen, die ins Ausland expandieren möchten. (Foto: Shan Diluo/People's Daily Online)

Anschließend geht es etwas aus der Stadt heraus zu einer riesigen kreisrunden Anlage inmitten der grünen Hügel, die praktisch alle Stadtteile von Shenzhen säumen. Mein erster Gedanke: Hier hat man die Chance ergriffen, die sich bietet, wenn man eine Millionenstadt komplett neu bauen und durchplanen kann. Durch ein mehrstufiges Verfahren sowohl für die Verbrennungsrückstände als auch für die aus dem Verbrennungsprozess entstehenden Gase kann die Anlage hier Schadstoffemissionen auf ein besonders niedriges Niveau begrenzen.


Zentraler Kontrollraum der Müllverbrennungsanlage. (Foto: Shan Diluo/People's Daily Online)

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