02-09-2026
Am 1. September um 17:30 Uhr Ortszeit landete ein Y-20-Transportflugzeug der chinesischen Luftwaffe auf dem internationalen Flughafen der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu. Zuvor war die Maschine vom Flughafen Shenzhen Bao'an mit der zweiten Lieferung von Notfallhilfsgütern gestartet. An Bord des Flugzeugs befanden sich außerdem fünf Spezialisten für DNA-Identifizierung, die bereits als Teil der dritten Hilfslieferung gelten.

Chinesische und nepalesische Vertreter bei der offiziellen Übergabe der Hilfsgüter. (Foto: Li Mo/People's Daily)
Die Hilfsgüter wurden entsprechend dem tatsächlichen Bedarf der nepalesischen Seite zusammengestellt. Sie umfassen Drohnen, Geräte zur DNA-Analyse und Reagenzien, Anlagen zur Wasseraufbereitung, Beleuchtungsanlagen sowie weitere von Nepal dringend benötigte Güter. Das Gesamtgewicht der Fracht beträgt etwa 5,8 Tonnen.
Um sicherzustellen, dass die Hilfsgüter möglichst schnell im Katastrophengebiet ankommen, arbeiteten verschiedene Institutionen wie das Außenministerium, das Handelsministerium, die Generalzolldirektion und die Agentur für internationale Entwicklungszusammenarbeit Chinas eng zusammen. Dadurch konnten die benötigten Güter umgehend beschafft, noch in derselben Nacht zum Flughafen transportiert und die erforderlichen Formalitäten bei der Abfertigung am Flughafen Shenzhen Bao‘an zügig erledigt werden. Anschließend folgten Verladung und Abtransport der Hilfsgüter.
Der chinesische Botschafter in Nepal, Zhang Maoming, nahm zusammen mit dem nepalesischen Minister für Wissenschaft, Technologie und Innovation, Mahabir Pun, und weiteren Vertretern an der Übergabezeremonie für die Hilfsgüter teil und begrüßte das eingetroffene Expertenteam.
Die DNA-Spezialisten aus China werden unmittelbar nach der Landung in das Katastrophengebiet aufbrechen und dort die nepalesischen Einsatzkräfte vor Ort unterstützen.