29-08-2026
Nach bisherigen Erkenntnissen könnten zwischen dem Abgang des Eislawinen-Schuttstroms und dem Eintreffen der Schlammlawine am Gyirong-Grenzübergang nur etwa sieben Minuten vergangen sein.
Guo Zhaocheng, leitender Ingenieur am Zentrum für Luftbildgeophysik und Fernerkundung des chinesischen Ministeriums für natürliche Ressourcen, erklärt, dass im Gebiet des Cuojian-Flusses, eines auf nepalesischem Gebiet gelegenen Nebenflusses, nach ersten Einschätzungen ein hochgelegener Eislawinen-Schuttstrom ausgelöst wurde.
Dabei riss der Schuttstrom Eis- und Geröllablagerungen aus dem Flussbett mit und bewegte sich mit hoher Geschwindigkeit flussabwärts. Über den Guobaxiaqu und den Donglin Zangbu erreichte er schließlich den Gyirong-Grenzübergang.
Vom Ausgangspunkt bis zum Grenzübergang legte der Schuttstrom in nur etwa sieben Minuten rund 20 Kilometer zurück – eine außergewöhnlich hohe Geschwindigkeit.
