11-08-2026
Das chinesische Handelsministerium hat am Montag im Rahmen seiner Antidumping-Untersuchung zu Pekannuss-Importen aus Mexiko und den Vereinigten Staaten eine vorläufige Entscheidung getroffen. Demnach wurden die aus beiden Ländern importierten Pekannüsse auf dem chinesischen Markt zu Dumpingpreisen angeboten und verursachten den heimischen Produzenten erheblichen Schaden.
Die Untersuchung war am 25. September 2025 eingeleitet worden. Nach Angaben des Ministeriums wurden dabei die chinesischen Antidumpinggesetze sowie die einschlägigen Regeln der Welthandelsorganisation (WTO) eingehalten. Zudem habe die Untersuchung den Grundsätzen von Fairness, Unparteilichkeit, Offenheit und Transparenz entsprochen.
Das Ministerium beschloss daraufhin, vorläufige Antidumping-Maßnahmen zu verhängen. Für mexikanische Unternehmen wurden Dumpingmargen zwischen 17,8 und 51,6 Prozent festgestellt. Da sich kein US-amerikanisches Unternehmen an der Untersuchung beteiligte, wurde für alle US-Unternehmen gemäß chinesischem Recht und den WTO-Regeln eine Dumpingmarge von 54,3 Prozent festgelegt.
Das Handelsministerium erklärte, die Untersuchung werde gesetzeskonform fortgesetzt. Die Rechte aller beteiligten Parteien würden umfassend geschützt. Auf Grundlage der weiteren Untersuchungsergebnisse werde anschließend eine objektive und faire endgültige Entscheidung getroffen.