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In diesem Sommer entdecken ausländische Touristen ein noch „cooleres“ China

(German.people.cn)  Donnerstag, 06. August 2026

  

Auch in diesem Sommer reißen die Diskussionen über „China Travel“ und „China Cool“ in den sozialen Medien im Ausland nicht ab. Manche ausländischen Blogger verwenden inzwischen sogar den Hashtag „China Summer“.

Der ehemalige britische Abgeordnete und Vorsitzende der Workers Party of Britain, George Galloway, berichtete nach seiner Chinareise im Juli in den sozialen Medien: „Es ist kaum zu beschreiben, wie viele Jahre China im Jahr 2026 voraus ist. Zum Glück reisen derzeit so viele Menschen wie nie zuvor selbst dorthin, um sich ein Bild zu machen.“

Ein italienischer Internetnutzer schrieb: „Wir alle wollen nach China reisen, weil wir wissen, dass es ein großartiges Land ist – mit freundlichen Menschen, einer jahrtausendealten Kultur und einer Zukunft, die wir noch nicht haben.“

Neben landschaftlichen Attraktionen wie dem Tianchi-See im Changbai-Gebirge, Zhangjiajie oder den kühlen Sommerorten in Liupanshui entdecken internationale Besucher China in diesem Sommer auf ganz neue Weise. Sie besuchen Nachtmärkte, erleben immaterielles Kulturerbe, testen autonomes Fahren und KI-Technologien und erkunden nahezu 500 Städte im ganzen Land.

Nach Angaben der Nationalen Einwanderungsbehörde reisten im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 22,914 Millionen Ausländer nach China ein – ein Plus von 20,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Davon entfielen 17,815 Millionen Einreisen auf visumfreie Regelungen, was 77,7 Prozent aller Einreisen entspricht und einem Anstieg von über 30 Prozent gleichkommt. Daten einer chinesischen Online-Reiseplattform zeigen zudem, dass seit Juni die Zahl europäischer China-Reisender deutlich gestiegen ist. Besonders stark fiel das Wachstum bei Touristen aus Finnland und Griechenland aus.

Die anhaltend hohe Nachfrage wird durch die kontinuierliche Ausweitung der Visumerleichterungen begünstigt. Derzeit gewährt China Staatsangehörigen aus 50 Ländern eine visumfreie Einreise, hat mit 29 Ländern gegenseitige Vereinbarungen zur Visumbefreiung geschlossen und die Regelung für einen 240-stündigen visumfreien Transit auf Reisende aus 55 Ländern ausgeweitet. Hinzu kommen verbesserte Serviceangebote, ein leistungsfähiges Verkehrsnetz, die breitere Akzeptanz internationaler Bankkarten sowie optimierte Regelungen zur Steuerrückerstattung für ausländische Touristen.

Gleichzeitig verändert sich das Reiseverhalten internationaler Besucher. Laut einer Umfrage der China Tourism Academy nennen mehr als 60 Prozent der Einreisenden das „Erleben der chinesischen Kultur“ als Hauptgrund ihrer Reise. Viele besuchen Drehorte chinesischer Filme, besichtigen Produktionsstätten für Elektrofahrzeuge, erkunden die Elektronikmärkte in Shenzhen oder interessieren sich für medizinische Dienstleistungen in China. Kultur-, KI- und Medizintourismus gewinnen zunehmend an Bedeutung und spiegeln den Trend wider, China intensiver und authentischer zu erleben.

Dai Bin, Direktor der China Tourism Academy, betonte in einem Medieninterview, dass Chinas Offenheit und das daraus resultierende Gefühl von Gelassenheit zu den wichtigsten Faktoren gehörten, die ausländische Touristen anziehen.

Von dem Internetphänomen „Chinamaxxing“ bis hin zu immer mehr persönlichen Reisen nach China verändert sich die Wahrnehmung des Landes weltweit. Laut einer am 15. Juli veröffentlichten Umfrage des US-amerikanischen Pew Research Center bewerten die Menschen in 27 Ländern und Regionen China inzwischen positiver als die USA. Immer mehr Reisende teilen ihre persönlichen Erlebnisse und vermitteln damit ein authentisches, facettenreiches Bild Chinas.

Wie Wang Yiwei erklärte, liegt der Grund für diesen Wahrnehmungswandel in der langen Geschichte und der kulturellen Vielfalt Chinas. Sowohl Industrie- als auch Entwicklungsländer könnten in China Aspekte ihrer eigenen Vergangenheit erkennen und zugleich einen Blick auf mögliche Zukunftsperspektiven gewinnen.

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