05-08-2026
China hat einen Fünfjahresaktionsplan zur Verbesserung der Prävention geologischer Katastrophen im Zeitraum von 2026 bis 2030 veröffentlicht.
Der am Dienstag vom Ministerium für Naturressourcen herausgegebene Plan zielt darauf ab, die Klimaresilienz zu stärken und die Fähigkeiten zur Katastrophenbewältigung auf lokaler Ebene auszubauen.
Er sieht unter anderem vor, 50.000 Haushalte aus besonders gefährdeten Gebieten umzusiedeln, Bau- und Schutzmaßnahmen an mehr als 4.200 geologisch gefährdeten Standorten umzusetzen sowie Sicherheitsrisiken an mehr als 6.100 Standorten zu beseitigen.
Der Plan fordert eine verstärkte Untersuchung von Risiken sowie den Ausbau von Überwachungs- und Frühwarnsystemen angesichts des Klimawandels. Zudem wird betont, dass die Mechanismen von Katastrophen untersucht werden müssten, die durch extreme Niederschläge, schnelle Wetterumschwünge sowie abrupte Wechsel zwischen Dürre- und Hochwasserperioden ausgelöst würden.
Im Laufe der fünf Jahre plant China den Aufbau einer integrierten nationalen Informationsplattform für geologische Katastrophen sowie eine bessere Koordinierung zwischen nationalen und provinziellen Systemen. Dabei sollen Big Data, KI-Großmodelle und andere neue Technologien genutzt werden.