17-07-2026
China hat die britische Regierung nachdrücklich aufgefordert, die einschlägigen internationalen Regeln einzuhalten, ihre Verpflichtungen aus dem chinesisch-britischen Investitionsschutzabkommen gewissenhaft zu erfüllen, chinesische Unternehmen in Großbritannien fair und gerecht zu behandeln und ihre berechtigten und rechtmäßigen Interessen umfassend zu schützen.
Ein Sprecher des chinesischen Handelsministeriums äußerte sich zur Ankündigung der britischen Regierung, die zur chinesischen Jingye-Gruppe gehörende britische Stahlgesellschaft British Steel zu verstaatlichen, und erklärte, dass British Steel bereits vor der Übernahme durch Jingye viele Jahre lang Verluste verzeichnet habe. Nach der Übernahme durch Jingye seien enorme Finanzmittel in British Steel investiert worden, wodurch der Betrieb des Unternehmens aufrechterhalten werden konnte. Die britische Seite ignoriere den wichtigen Beitrag, den Jingye zur britischen Wirtschaft und Gesellschaft geleistet habe, und führe unter dem Vorwand der nationalen Sicherheit die Verstaatlichung von British Steel durch. Dies verletze die legitimen Rechte und Interessen von Jingye schwerwiegend und untergrabe das Vertrauen chinesischer Unternehmen in Investitionen in Großbritannien erheblich.
Die chinesische Seite werde die Entwicklung der Ereignisse aufmerksam verfolgen, chinesische Unternehmen bei der Wahrung ihrer Rechte mit rechtlichen Mitteln unterstützen und entschlossen Maßnahmen ergreifen, um die Interessen chinesischer Unternehmen zu verteidigen.