16-07-2026
Der Sprecher des Außenministeriums, Lin Jian, hat am Mittwoch auf der regulären Pressekonferenz das Vorgehen der künstlichen „Abkopplung und Unterbrechung von Lieferketten“ scharf kritisiert.
Künstliche Lieferkettenabkopplung, protektionistische Barrieren und der erzwungene Umbau von Produktions- und Lieferketten verursachten nicht nur hohe wirtschaftliche Kosten, sondern liefen auch den Marktgesetzen und unternehmerischen Entscheidungen zuwider, erklärte er. Am Ende würden alle Seiten höhere Kosten tragen und weniger Nutzen daraus ziehen.
Mit Blick auf die globalen Produktions- und Lieferketten führte Lin Jian aus, dass diese gegenwärtig tief miteinander verzahnt seien und sich in ihrer jeweiligen Stärke gegenseitig ergänzten. Längst habe sich eine Interessengemeinschaft gebildet, in der alle voneinander abhängig seien und Gewinne wie Verluste gemeinsam geteilt würden. China werde weiterhin unerschütterlich an einer hochrangigen Öffnung festhalten, die Vorteile seines enormen Binnenmarkts und seines vollständigen Industriesystems voll ausschöpfen und der Welt kontinuierlich hochwertige Produkte sowie Kooperationsmöglichkeiten bieten.