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China startet Kampagne zur Sanierung verschmutzter Gewässer in der Nähe von Siedlungen

(CRI)  Mittwoch, 15. Juli 2026

  

China hat einen Aktionsplan zur Bekämpfung der Verschmutzung von Flüssen, Teichen, Gräben und anderen Gewässern in der Nähe von Siedlungen vorgestellt.

Wie aus einem kürzlich vom Arbeitsbüro des Staatsrats veröffentlichten Dokument hervorgeht, soll der Plan die Erfassung der Verschmutzungslage sowie die Sanierung der Gewässer in Industrieparks auf Provinzebene und darüber bis 2030 weitgehend abschließen. Darüber hinaus sollen schwarze und übelriechende Gewässer in Landkreisen und Gemeinden weitgehend beseitigt sowie die negativen Auswirkungen der Vieh- und Geflügelzucht auf Gewässer in Schwerpunktregionen wirksam eingedämmt werden.

Bis 2030 sollen Gewässer in der Nähe von Siedlungen im Allgemeinen frei von ungewöhnlichen Verfärbungen, unangenehmen Gerüchen und sichtbaren Abfällen sein, heißt es in dem Plan.

Mit der neuen Kampagne weitet China seine Maßnahmen zur Bekämpfung der Wasserverschmutzung auf Landkreise und ländliche Gebiete aus. Dabei werden sowohl Oberflächengewässer als auch Grundwasser in die Sanierungsmaßnahmen einbezogen.

Obwohl China nur über rund sechs Prozent der weltweiten Süßwasserressourcen verfügt, versorgt das Land nahezu 20 Prozent der Weltbevölkerung und erwirtschaftet mehr als 18 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung.

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