07-07-2026
China hat 150.000 Notfallhilfsgüter in das Autonome Gebiet Guangxi der Zhuang-Nationalität im Südwesten des Landes entsandt. Währenddessen laufen die Hilfsmaßnahmen in den von Überschwemmungen betroffenen Städten wie Nanning und Guigang weiter, teilte das chinesische Ministerium für Notfallmanagement (MEM) am Montag mit.
Nach Angaben des Ministeriums haben Teile Guangxis infolge des Taifuns Maysak, des zehnten Taifuns des Jahres, seit dem 3. Juli mehrere geologische Katastrophen erlebt. In der Regionalhauptstadt Nanning kamen bislang zwei Menschen infolge der Naturkatastrophen ums Leben. Rund 55.000 Menschen sind betroffen, darunter etwa 48.000 Evakuierte.
Den Wettervorhersagen zufolge werden von Montag bis Freitag in Teilen der autonomen Region starke bis extrem starke Regenfälle erwartet. Dadurch besteht ein hohes Risiko weiterer geologischer Katastrophen.
Das Ministerium für Notfallmanagement hat deshalb am Montag die nationale Notfallreaktion für geologische Katastrophen in Guangxi von Stufe IV auf Stufe III angehoben.
Ebenfalls am Montag erhöhte das chinesische Ministerium für Wasserressourcen die Hochwasser-Notfallreaktion für Guangxi von Stufe III auf Stufe II.
China verfügt über ein vierstufiges Notfallreaktionssystem, wobei Stufe I die höchste und schwerwiegendste Alarmstufe darstellt.