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Shanghai beschleunigt den Aufbau des internationalen Wissenschafts- und Innovationszentrums

(German.people.cn)  Dienstag, 16. Juni 2026

  

Als Vorreiter für innovative Entwicklung und als internationale Metropole hat Shanghai die historische Aufgabe, den Aufbau eines global einflussreichen Zentrums für wissenschaftliche und technologische Innovation zu beschleunigen, und muss daher seine Kapazitäten in der Grundlagenforschung und bei originären Innovationen weiter ausbauen. Als einer der aktivsten Standorte für wissenschaftliche Forschung in Europa verfügt München über eine zukunftsorientierte politische Ausrichtung, ein hochwertiges Umfeld für Talente und ausgereifte Mechanismen zur Integration von Industrie, Wissenschaft und Forschung. Die Gemeinsamkeiten zwischen Shanghai und München in Bezug auf die Ausrichtung auf Spitzentechnologie, Ressourcen in Wissenschaft und Bildung sowie regionale Stärke bilden die Grundlage dafür, dass Shanghai von den hervorragenden Erfahrungen anderer Regionen lernen und diese nutzen kann.

München orientiert die Grundlagenforschung an den Anforderungen der Industrie und konzentriert sich dabei vor allem auf Bereiche wie Quantenwissenschaft, Teilchenphysik und Biowissenschaften, wobei der Schwerpunkt auf Detailgenauigkeit, Präzision und Vertiefung liegt. Solide Ergebnisse der Grundlagenforschung bieten eine starke Stütze für die Entwicklung der Industrie in Bereichen wie Automobilbau, Halbleiter und Biomedizin. Darüber hinaus legt die deutsche Regierung Wert auf die Entwicklung von „geduldigem Kapital“, bietet Unternehmen mittel- bis langfristige finanzielle Unterstützung, führt Investitionszuschüsse und vergünstigte Darlehen ein und fördert aktiv die Entwicklung von Risikokapital. Die oben genannten Schwerpunkte und die langfristige Ausrichtung tragen dazu bei, dass München eine Vorreiterrolle in der weltweiten Grundlagenforschung einnimmt.

Derzeit hat Shanghai die Bereiche integrierte Schaltkreise, Biomedizin und künstliche Intelligenz klar als drei führende Industriezweige definiert und konzentriert sich auf die Vertiefung der Reform des Wissenschafts- und Technologiesystems. Es gilt, die Forschungsinvestitionen in den Grundlagenfächern wie Physik, Biologie, Medizin, Informatik und Mathematik weiter zu verstärken, die Entwicklungsrichtung von Spitzentechnologien wie künstlicher Intelligenz und Biowissenschaften zu erfassen und die strategische, vorausschauende und systematische Ausrichtung der Grundlagenforschung zu stärken, um die strategische Initiative zu erlangen. Gleichzeitig soll das Finanzsystem für wissenschaftliche und technologische Innovation weiter verbessert, die Kapitalquellen im Bereich der Grundlagenforschung diversifiziert und der Mechanismus zur Aufteilung von Erträgen und Risiken optimiert werden, wobei die Einrichtung eines Bewertungssystems für langfristige Investitionen angestrebt wird.

München nutzt die Vorteile seiner lokalen Hochschulen und sein offenes Umfeld, um hochqualifizierte Fachkräfte im Hightech-Bereich auszubilden und anzuziehen. Um hochkarätige wissenschaftliche Fachkräfte anzuziehen, hat die Regierung internationale Auszeichnungen und Förderprogramme für die Anwerbung von Talenten eingerichtet und ein internationales akademisches Netzwerk zur Gewinnung von Fachkräften aus dem Ausland aufgebaut. Die Stadt verfügt über ein kulturelles Umfeld, in dem Klassik und Moderne verschmelzen, und setzt sich aktiv für die Entwicklung einer lebenswerten Stadt ein, wodurch mehr Talente zum Bleiben bewegt werden.

Auch Shanghai verfügt über Vorteile bei der Ansammlung von Talenten, doch in einigen Spitzen- und Grundlagenforschungsbereichen mangelt es noch an wissenschaftlichen Fachkräften. Es gilt, weiterhin gleichermaßen auf die Anwerbung, Ausbildung, Bindung und den Einsatz von Talenten zu setzen, die Fachbereiche der Hochschulen und die Talentpyramide zu optimieren sowie mithilfe von Talentförderungsmaßnahmen Spitzenkräfte aus dem In- und Ausland anzuziehen, um die Reihen der hochqualifizierten Spitzenkräfte und der Grundlagenforscher zu stärken. Die Reform der Bewertungsmechanismen für wissenschaftliche und technische Talente muss vorangetrieben werden, wobei der Schwerpunkt auf Innovationsfähigkeit, Qualität, Wirksamkeit und Beitrag liegt, ein Forschungsumfeld geschaffen werden, das Innovation fördert und Fehlschläge toleriert, und kontinuierlich ein innovationsfreundlicher Lebensraum gestaltet werden, der sowohl für Arbeit als auch für Studium geeignet ist.

München verfügt über ein gut etabliertes System zur Integration von Industrie, Wissenschaft und Forschung, das eine organische Zusammenarbeit zwischen Regierung, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen ermöglicht. Die Regierung erstellt übergeordnete Pläne zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung, während die Hochschulen ihre Stärken im Bereich der Grundlagenforschung nutzen und Inkubatoren für Technologie-Start-ups aufbauen. Forschungseinrichtungen beteiligen sich aktiv an der Grundlagen- und angewandten Forschung, während Unternehmen und Hochschulen Kooperationsprojekte durchführen, um die industrielle Umsetzung der Forschungsergebnisse voranzutreiben. Die Hochschulen und die verschiedenen Innovationsakteure haben jeweils unterschiedliche Schwerpunkte und ergänzen sich in ihrer Zusammenarbeit.

Derzeit verfügt Shanghai über wissenschaftliche und pädagogische Ressourcen wie die Fudan-Universität, die Jiaotong-Universität und eine Niederlassung der Chinesischen Akademie der Wissenschaften. Durch die Schaffung von Plattformen wie der Zhangjiang Science City und der Lingang New Area werden zahlreiche Unternehmen angezogen, wodurch eine solide Grundlage für die integrierte Entwicklung von Industrie, Wissenschaft und Forschung geschaffen wurde. Im Hinblick auf die Umsetzung von Forschungsergebnissen muss Shanghai jedoch weiterhin Anstrengungen unternehmen.

Durch das Lernen von Münchener Erfahrungen wird Shanghai weiterhin seine Funktion als Quelle für wissenschaftliche und technologische Innovationen stärken und den Aufbau eines global einflussreichen Zentrums für wissenschaftliche und technologische Innovation beschleunigen.

(Der Beitrag stammt von Liu Zhuzhou, Dozent an der Juristischen Fakultät der Shanghai-Universität. Die Meinung des Autors spiegelt nicht notwendigerweise die Position unserer Webseite wider.)

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