03-06-2026
Angesichts des Beginns der Hochwassersaison im Land hat das chinesische Ministerium für Wasserressourcen die einschlägigen Behörden am Montag aufgefordert, ihre Katastrophenschutzmaßnahmen zu verstärken.
Eine offizielle Vorhersage geht davon aus, dass die Niederschlagsmengen im Juni in Teilen des Nordostens, Ostens, Südens und Südwestens Chinas um 10 bis 20 Prozent über dem Normalwert liegen werden. Dadurch erhöht sich das Hochwasserrisiko in einigen Gebieten entlang des Mittellaufs des Jangtse und im Perlflussbecken.
Das Ministerium warnte, die Hochwassersituation könne „düster und kompliziert“ werden, und forderte verstärkte Frühwarnungen sowie eine schnelle Notfallreaktion. Es kündigte an, Arbeitsteams und Experten an die Front zu entsenden, um vor Ort Anleitung zu geben.
Laut dem Ministerium sollten große Stauseen in hochrisikobehafteten Flussgebieten ihre Rolle beim Hochwasserschutz und bei der Katastrophenhilfe voll und ganz erfüllen. Zudem sollten Patrouillen und Inspektionen wichtiger Deiche verstärkt werden.
Das Ministerium fügte hinzu, dass es auch künftig eng mit den Behörden für Katastrophenschutz sowie den meteorologischen Behörden zusammenarbeiten werde, um den Informationsaustausch zu optimieren und die technische Unterstützung zu intensivieren.