30-04-2026
Hongqi, die traditionsreiche Marke des führenden chinesischen Automobilherstellers FAW Group, hat eine neue Modellreihe für Auslandsmärkte vorgestellt, darunter den Hongqi Global SUV und eine Rechtslenkerversion des E-HS9. Damit treibt die chinesische Marke ihre internationale Expansion weiter voran.
Die neue SUV-Palette für Märkte im Ausland umfasst den Hongqi Offroad, den Hongqi Global SUV, den rechtsgelenkten E-HS9 und den E-HS5, der laut FAW sowohl als Links- als auch als Rechtslenker angeboten wird. Mit dieser Markteinführung erweitert Hongqi sein Angebot an Verbrennern und elektrisch betriebenen Modellen und baut gleichzeitig den Absatz in Märkten mit unterschiedlichen Antriebssystemen aus.
Hongqi wurde 1958 gegründet und ist seit Langem eng mit Chinas Staatsfeierlichkeiten verbunden. Die Limousinen der Marke werden bei bedeutenden nationalen Veranstaltungen als offizielle Fahrzeuge eingesetzt. Hongqi zählt zudem zu den bekanntesten chinesischen Premium-Automobilmarken.
Giles Taylor, Global Vice President of Design von Hongqi, erklärte, die vier neu eingeführten Modelle bewahrten die markentypische Designsprache des „östlichen Luxus“ und seien gleichzeitig auf regionale Kulturen, Nutzerbedürfnisse und Fahrgewohnheiten zugeschnitten.
Hongqi plant, seine Präsenz in Südostasien in diesem Jahr auszubauen. Die Marke wird einen Experience Store in Singapur eröffnen und dort den E-HS9 einführen. Laut FAW ist außerdem geplant, den E-HS9 in Thailand einzuführen und mit dem Bau eines Werks in Indonesien zu beginnen.
In den nächsten fünf Jahren will Hongqi in über 100 Ländern und Regionen expandieren und weltweit 1.000 Vertriebs- und Servicestellen betreiben. Das Unternehmen plant zudem, mit Partnern aus den Bereichen Forschung und Entwicklung, Produktion, Komponenten, Finanzen und Service zusammenzuarbeiten, um fünf regionale Standorte für Südostasien, Europa, Lateinamerika und weitere Märkte aufzubauen.
Diese Standorte werden lokale Forschungszentren, Verfahrenstechnikzentren, Logistikzentren und operative Zentren umfassen, wobei der Fokus auf umweltfreundlicheren und CO₂-ärmeren Betriebsabläufen liegt, so FAW.