21-04-2026
China hat Japan nachdrücklich aufgefordert, Lehren aus der Geschichte zu ziehen, seine internationalen Verpflichtungen strikt einzuhalten und den Weg der friedlichen Entwicklung zu beschreiten. Dies erklärte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Guo Jiakun, am Montag.
Mit Blick auf die Proteste in Japan gegen die von der Regierung unter Sanae Takaichi angestrebte Verfassungsänderung erklärte Guo, der entsprechende Vorstoß stoße sowohl innerhalb Japans als auch in den asiatischen Nachbarländern und der internationalen Gemeinschaft zunehmend auf Zweifel und Kritik.
Zur Einfahrt eines Schiffes der japanischen Selbstverteidigungskräfte in die Taiwanstraße im Rahmen einer gemeinsamen Übung sagte Guo Jiakun, Japan habe während des Zweiten Weltkriegs im Zuge seiner Aggressionen und kolonialen Herrschaft in Südostasien, einschließlich der Philippinen, schwere historische Verbrechen begangen. Das Land müsse seine Aggressionsgeschichte ernsthaft reflektieren und im Bereich der militärischen Sicherheit umsichtig handeln, anstatt seine militärische Stärke zur Schau zu stellen und dadurch die regionale Stabilität zu untergraben.