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Chinesische Botschaft fordert Japan auf, Drohungen nachzugehen und Sicherheit von Personal zu gewährleisten

(CRI)  Freitag, 17. April 2026

  

Die chinesische Botschaft in Japan hat die japanische Seite am Donnerstag aufgefordert, eine Reihe von Terrordrohungen umgehend zu untersuchen sowie wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit der chinesischen diplomatischen Vertretungen und ihres Personals in Japan zu gewährleisten.

Die Botschaft erklärte auf einer Pressekonferenz am selben Tag, sie habe in letzter Zeit mehrfach Drohungen erhalten. Am 5. März hätten Personen, die angegeben hätten, ehemalige japanische Polizeibeamte und ehemalige Mitglieder der Selbstverteidigungskräfte zu sein, einen Drohbrief an die Botschaft geschickt. Obwohl der Vorfall unverzüglich den japanischen Behörden gemeldet worden sei, habe man ihm nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt und es seien keine wirksamen Maßnahmen ergriffen worden, sodass der Fall nach wie vor ungelöst sei.

Die Botschaft verwies zudem auf einen Vorfall vom 24. März, bei dem Kodai Murata, ein 23-jähriger Leutnant der japanischen Bodenselbstverteidigungsstreitkräfte, eine Mauer überklettert und mit einem Messer bewaffnet in die Botschaft eingedrungen war. Die chinesische Seite hatte nach dem Vorfall eine formelle Beschwerde bei Japan eingelegt.

Wie die Botschaft online bekannt gab, habe am 31. März eine weitere Person, die angegeben habe, Reservist der Selbstverteidigungskräfte zu sein, der Botschaft gedroht, indem sie behauptet habe, dass eine ferngesteuerte Bombe auf dem Gelände platziert worden sei.

Diese Vorfälle seien schwerwiegende Verstöße gegen das Völkerrecht, verletzten die Souveränität und Würde Chinas sowie stellten eine ernsthafte Bedrohung für die Sicherheit des chinesischen diplomatischen Personals und der diplomatischen Einrichtungen dar, was äußerst negative Folgen habe, so die chinesische Botschaft in Japan weiter.

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