31-03-2026
Die japanische Seite soll ihr Handeln reflektieren, Fehler korrigieren und ihre Aufrichtigkeit im Dialog durch konkrete Maßnahmen unter Beweis stellen. Dies sagte die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, Mao Ning, am Montag auf der regulären Pressekonferenz in Beijing.
Kürzlich hatte der japanische Botschafter in Brasilien in einem Interview erklärt, Japan sei bereit, die diplomatischen Spannungen mit China in der Taiwan-Frage zu lösen und sich für stabile bilaterale Beziehungen einzusetzen. Dazu betonte Mao Ning, dass die Taiwan-Frage eine innere Angelegenheit Chinas sei und das Ein-China-Prinzip die politische Grundlage der chinesisch-japanischen Beziehungen bilde. Dialog müsse auf der Basis des gegenseitigen Respekts sowie der Einhaltung bestehender Übereinkünfte geführt werden.
Im Hinblick auf den Besuch des japanischen Abgeordneten des Repräsentantenhauses, Furuya Keiji, in der chinesischen Region Taiwan erklärte Mao Ning, das chinesische Außenministerium habe am selben Morgen auf seiner Website die Entscheidung über die Verhängung von Gegenmaßnahmen gegen ihn bekannt gegeben. Darüber hinaus werde China je nach weiterer Entwicklung alle erforderlichen zusätzlichen Maßnahmen ergreifen.
Am gleichen Tag erklärte Zhu Fenglian, Sprecherin des Büros für Taiwan-Angelegenheiten beim chinesischen Staatsrat, dass Chinas Gegenmaßnahmen gegen Furuya Keiji ein gerechter Akt seien, der darauf abziele, die nationalen Interessen zu schützen, und im Einklang mit den internationalen Normen stünde.