30-03-2026
Der chinesische Handelsminister Wang Wentao hat seine Unterstützung für die Annahme des E-Commerce-Abkommens der Welthandelsorganisation (WTO) mit den am Samstag angekündigten Zwischenregelungen zum Ausdruck gebracht.
In seinen schriftlichen Ausführungen betonte Wang, dass das WTO-Abkommen über elektronischen Handel (E-Commerce-Abkommen) globale Regeln für den digitalen Handel festgelegt habe, die ein wirksames Mittel zur Förderung eines inklusiveren und nachhaltigeren digitalen Wachstums darstellten.
China unterstütze die zügige Umsetzung des Abkommens und hoffe, dass die WTO in Zukunft eine größere Rolle bei der Gestaltung der Regeln für den digitalen Handel spielen könne, so Wang weiter.
Die Mitveranstalter der WTO-E-Commerce-Verhandlungen – Australien, Japan und Singapur – hatten am Samstag in Yaoundé eine gemeinsame Erklärung abgegeben und die Einrichtung von Zwischenregelungen für das Abkommen angekündigt.
Auf der 14. WTO-Ministerkonferenz (MC14) am Samstag gaben 66 WTO-Mitglieder, darunter China, bekannt, dass die Zwischenregelungen einen Weg zur Inkraftsetzung des E-Commerce-Abkommens eröffnen würden, während parallel weiter daran gearbeitet werde, das Abkommen in den rechtlichen Rahmen der WTO zu integrieren.