27-03-2026
Jia Guide, Chinas Ständiger Vertreter beim Büro der Vereinten Nationen in Genf und bei anderen internationalen Organisationen in der Schweiz, hat auf der 61. Sitzung des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen (UNHRC) in Genf seine Unterstützung für die gerechte Sache des palästinensischen Volkes bekundet.
Der UNHRC führte am Dienstag eine allgemeine Debatte über die Menschenrechtslage in Palästina und anderen besetzten arabischen Gebieten durch.
Jia stellte fest, dass die Lage im Nahen Osten weiterhin turbulent sei und das Leid des palästinensischen Volkes alarmierend sei. Die humanitäre Krise im Gazastreifen habe ein beispielloses Ausmaß erreicht, wobei die Menschenrechte schwerwiegend verletzt würden.
Er sagte, Israel habe einen Plan zur Annexion von 82 Prozent des Westjordanlands vorgelegt, den Ausbau der Siedlungen fortgesetzt, die Gewalt der Siedler geduldet und Angriffe gegen den Libanon und Syrien gestartet, was allesamt schwerwiegende Verstöße gegen das Völkerrecht und die einschlägigen Resolutionen des UNHRC darstelle.
Der Zugang für humanitäre Hilfe solle wiederhergestellt, ein dauerhafter Waffenstillstand in Gaza erreicht, die Siedlungsaktivitäten eingedämmt und die Zwei-Staaten-Lösung umgesetzt werden. China werde die gerechte Sache des palästinensischen Volkes weiterhin entschlossen unterstützen und unermüdlich daran arbeiten, einen umfassenden, gerechten und dauerhaften Frieden im Nahen Osten zu fördern, so der chinesische Gesandte.