26-03-2026
China wird Forschern weltweit in diesem Jahr Zugang zu zehn seiner wichtigsten wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen gewähren. Dies wurde am Mittwoch bei der Eröffnungszeremonie der Jahreskonferenz des Zhongguancun Forums (ZGC Forum) 2026 in Beijing bekannt gegeben.
Der experimentelle fortgeschrittene supraleitende Tokamak (EAST), eine Kernfusionsforschungsanlage, in der ostchinesischen Provinz Anhui am 15. Januar 2025. (Foto: Xinhua/Huang Bohan)
Zu diesen Einrichtungen gehören einige der modernsten wissenschaftlichen Forschungsplattformen Chinas, darunter das Radioteleskop mit einem Spiegeldurchmesser von 500 Metern (FAST) in der südwestchinesischen Provinz Guizhou, die Infrastruktur zur Simulation und Erforschung der Weltraumumgebung in der nordostchinesischen Provinz Heilongjiang und der experimentelle fortgeschrittene supraleitende Tokamak (EAST) in der ostchinesischen Provinz Anhui.
Laut der Ankündigung zielt dieser Schritt darauf ab, den Aktionsplan für internationale Zusammenarbeit in der offenen Wissenschaft weiter voranzutreiben. Dieses Projekt wurde 2025 von China und internationalen Partnern initiiert, um ein offenes, faires, gerechtes und diskriminierungsfreies globales Umfeld für die wissenschaftliche und technologische Entwicklung zu fördern.
China treibt seine technologischen Innovationen durch hochrangige internationale Zusammenarbeit voran. Der Anfang dieses Monats veröffentlichte Entwurf des 15. Fünfjahresplans (2026–2030) für die nationale wirtschaftliche und soziale Entwicklung sieht vor, ein offenes und innovatives Ökosystem mit globaler Wettbewerbsfähigkeit zu fördern und gemeinsame Bemühungen von Wissenschaftlern aus aller Welt zur Bewältigung grundlegender und zukunftsweisender wissenschaftlicher Herausforderungen zu unterstützen.