25-03-2026
China hofft, dass die Europäische Union ihr Nullsummen-Denken aufgibt und protektionistische Maßnahmen vermeidet. Dies sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Lin Jian, am Dienstag hinsichtlich der jüngsten Äußerungen der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, zum internationalen Handel.
China hoffe auch, dass die EU die Entwicklung Chinas rational und objektiv betrachte sowie gemeinsam mit China die neuen Chancen ergreife, die der neue chinesische 15. Fünfjahresplan biete, um den Handel zu optimieren, eine ausgewogene Entwicklung zu fördern sowie gemeinsam ein offenes und inklusives internationales Handelsumfeld zu wahren, so Lin weiter.
Der internationale Handel sei im Wesentlichen ein Prozess der beidseitigen Marktwahl, der für beide Seiten von Vorteil sei. Auch der Außenhandel der EU sei stets überschüssig. Die hochwertigen und innovativen Produkte, die in China hergestellt würden, bereicherten das globale Angebot und förderten die weltweite Handelsexpansion sowie die industrielle Entwicklung. China strebe nie bewusst einen Handelsüberschuss an. Tatsächlich würden fast 40 Prozent der Warenexporte europäischer Unternehmen nach China nach Europa zurückverkauft. Der Überschuss in diesem Teil des Handels liege bei China, der Gewinn jedoch bei den Investoren.