09-03-2026
China hat sich laut einem Arbeitsbericht des Obersten Volksgerichts vom Montag dazu verpflichtet, die Ordnung auf dem Kapitalmarkt zu wahren und dessen hochwertige Entwicklung zu fördern.
In dem Bericht, der der laufenden nationalen Legislaturperiode zur Beratung vorgelegt wurde, hieß es, chinesische Gerichte hätten im Jahr 2025 etwa 25.000 Fälle im Zusammenhang mit Wertpapieren, Terminkontrakten und Fonds abgeschlossen, was einem Anstieg von 53,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspreche.
Verbrechen wie betrügerische Emissionen, Finanzfälschungen und Marktmanipulationen seien streng bestraft worden, um die legitimen Rechte und Interessen der Anleger zu schützen.
Dem Arbeitsbericht der Obersten Volksstaatsanwaltschaft Chinas zufolge, der ebenfalls am Montag vorgelegt wurde, wird China im laufenden Jahr seine Bemühungen zur Bekämpfung von Telekommunikations- und Online-Betrugsdelikten verstärken.
Im vergangenen Jahr wurden dem Bericht nach etwa 69.000 Personen wegen Betrugsdelikten im Telekommunikations- und Onlinebereich angeklagt.
China sei 2025 hart gegen grenzüberschreitenden Telekommunikationsbetrug vorgegangen und habe 285 Personen wegen des Verdachts auf Betrug, vorsätzlichen Mord und vorsätzliche Körperverletzung an chinesischen Bürgern unter dem Schutz krimineller Banden, die im Norden Myanmars operierten, verfolgt, so der Arbeitsbericht weiter.