05-02-2026
China fordert Japan nachdrücklich auf, seine Aggressionsgeschichte tiefgründig zu reflektieren, auf die Antikriegsstimmen der Menschen im Inland zu hören sowie an einer friedlichen Entwicklung festzuhalten, um mit konkreten Handlungen das Vertrauen der asiatischen Nachbarn und der internationalen Gemeinschaft zu gewinnen. Dies sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Lin Jian, am Mittwoch zur Verfassungsänderung Japans.
Der japanische Militarismus habe der Region und der ganzen Welt während des Zweiten Weltkriegs schweres Unheil gebracht, so Lin weiter. In den Dokumenten mit Rechtsverbindlichkeit des Völkerrechts, wie der „Kairoer Erklärung“, der „Potsdamer Erklärung“ und der „Japanischen Kapitulationsurkunde“, seien die internationalen Verpflichtungen Japans als Kriegsverlierer festgelegt worden. Diese hätten auch die politischen und rechtlichen Voraussetzungen für Japans Rückkehr in die internationale Gemeinschaft dargestellt.