26-01-2026
Am Freitag hielt der UN-Menschenrechtsrat eine Sondersitzung zur Lage der Menschenrechte im Iran ab. Chen Xu, Chinas Ständiger Vertreter bei den Vereinten Nationen in Genf und weiteren internationalen Organisationen in der Schweiz, stellte den Standpunkt Chinas dar. Er betonte, dass jedes Land das Recht habe, seinen eigenen Weg der Menschenrechtsentwicklung zu wählen. China lehne es ab, die inneren Angelegenheiten anderer Staaten unter dem Vorwand der Menschenrechte zu beeinflussen, länderspezifische Menschenrechtsmechanismen ohne Zustimmung des betroffenen Landes durchzusetzen oder in Menschenrechtsfragen mit doppelten Standards zu agieren.
Chen Xu unterstrich, dass die Ereignisse im Iran im Wesentlichen innere Angelegenheiten des Landes seien und vom iranischen Volk selbst entschieden werden sollten. China setze sich konsequent für die Einhaltung der UN-Charta und des Völkerrechts ein und lehne sowohl den Einsatz als auch die Androhung von Gewalt in den internationalen Beziehungen sowie das Aufzwingen eigener Interessen an andere Staaten ab.