09-01-2026
Die Eröffnungszeremonie zum „Jahr des kulturellen Austausches zwischen China und Afrika 2026“ hat am Donnerstag im Hauptquartier der Afrikanischen Union (AU) in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba stattgefunden.
Die Teilnehmer forderten eine Vertiefung des Dialogs zwischen den beiden Zivilisationen.

Der chinesische Außenminister Wang Yi hielt eine Grundsatzrede. Wang sagte, die Einführung des „Jahres des kulturellen Austausches zwischen China und Afrika 2026“ sei eine wichtige Initiative, auf die sich der chinesische Staatspräsident und afrikanische Staats- und Regierungschefs gemeinsam geeinigt hätten.
Die Welt durchlaufe derzeit tiefgreifende Veränderungen, wie sie seit einem Jahrhundert nicht mehr zu beobachten gewesen seien. Der Globale Süden, vertreten durch China und Afrika, steige unaufhaltsam auf. Gleichzeitig sei die Welt noch weit von Frieden entfernt. Das Gesetz des Dschungels stehe im Widerspruch zum Völkerrecht und den grundlegenden Normen der internationalen Beziehungen, während Machtpolitik und Schikanen die legitimen Rechte und Interessen der Entwicklungsländer verletzten.
Angesichts dieser turbulenten Welt müssten China und Afrika mehr denn je Fairness und Gerechtigkeit wahren, ihre Solidarität und gegenseitige Unterstützung stärken sowie den Austausch und die Zusammenarbeit vertiefen. Beide Seiten sollten der Entwicklung Vorrang einräumen, die Menschen an die erste Stelle setzen, voneinander lernen, Austausch pflegen sowie Offenheit und Inklusivität fördern.