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Wang Yi zu Lage in Venezuela: China lehnt es grundsätzlich ab, dass ein Land einem anderen seinen Willen aufzwingt

(CRI)  Montag, 05. Januar 2026

  

China lehnt den Einsatz oder die Androhung von Gewalt sowie jede Form der Willkür eines Landes gegenüber einem anderen grundsätzlich ab. Dies erklärte der chinesische Außenminister Wang Yi am Sonntag in Bezug auf die Lage in Venezuela.

Wang sagte anlässlich der siebten Runde des strategischen Dialogs zwischen den Außenministern Chinas und Pakistans mit dem stellvertretenden Premierminister und Außenminister Pakistans, Mohammad Ishaq Dar, in Beijing weiter, die aktuelle internationale Lage sei volatiler und komplexer geworden, wobei einseitige Schikanen immer häufiger vorkämen. Die plötzliche Veränderung der Lage in Venezuela habe große Aufmerksamkeit in der internationalen Gemeinschaft erregt.

„Wir glauben nicht, dass irgendein Land die Rolle eines Weltpolizisten übernehmen darf, und wir sind auch nicht der Meinung, dass irgendein Land sich zum internationalen Richter aufschwingen darf“, so Wang Yi.

Die Souveränität und Sicherheit aller Länder sollten durch das Völkerrecht umfassend geschützt werden. China sei bereit, mit der internationalen Gemeinschaft, einschließlich Pakistan, zusammenzuarbeiten, um die Charta der Vereinten Nationen entschlossen zu wahren, die Grundsätze der internationalen Moral aufrechtzuerhalten, die Gleichheit der Souveränität aller Länder zu wahren, gemeinsam den Weltfrieden und die Entwicklung zu sichern sowie den Aufbau einer Gemeinschaft mit geteilter Zukunft der Menschheit zu fördern.

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