Ein Zug auf der Strecke des neuen Internationalen Land-See-Handelskorridors am 2. August 2024. (Xinhua/Zhang Ailin)
Der neue internationale Land-See-Handelskorridor, ein wichtiges Logistiknetzwerk, das Chinas westliche Regionen mit den globalen Märkten verbindet, hat in den ersten zwei Monaten dieses Jahres nach Angaben der China Railway Nanning Group 209.000 Zwanzig-Fuß-Standardcontainer (Twenty-Foot Equivalent Units, TEU) über den intermodalen Schienen-See-Service transportiert.
Das Volumen habe damit bereits das Gesamtvolumen von 2019 überstiegen und stieg im Vergleich zum Vorjahr um 58,4 Prozent, teilte der Bahnkonzern mit.
Im Februar stieg die Nachfrage nach Gütertransporten sprunghaft an, wobei vor allem die Verschiffung von Holz und Steinen aus dem südchinesischen Autonomen Gebiet Guangxi der Zhuang-Nationalität sowie von Tee und Rollenpapier aus der zentralchinesischen Provinz Hunan deutlich zugenommen hat.
Guangxi hat kürzlich 1 Milliarde Yuan (etwa 139,39 Millionen US-Dollar) bereitgestellt, um die Entwicklung des Handelskorridors in diesem Jahr zu unterstützen.
Die Zahl der Güterkategorien, die über den Handelskorridor im intermodalen Schienen-See-Verkehr transportiert werden, ist auf 1.234 gestiegen.
Mit einem operativen Knotenpunkt in der südwestchinesischen Stadtverwaltung Chongqing verbindet der Handelskorridor die globalen Häfen über Bahntrassen, Seewege und Autobahnen und führt durch südchinesische Provinzregionen wie Guangxi und Yunnan.
Der Frachtdienst deckt nun 158 Standorte in 73 inländischen Städten ab und hat seine Reichweite auf 556 Häfen in 127 Ländern und Regionen erweitert.