Wissenschaftler bei der Arbeit an einer neuen Methode zur Herstellung von Wasserstoff am 13. Februar 2025 in einem Labor in Beijing. (Foto: Xinhua)
Die Chinesische Vereinigung für Wissenschaft und Technologie hat einen Plan zur Etablierung von etwa 1.000 Wissenschaftsjournalen von Weltrang bis 2035 vorgestellt, wie im Aktionsplan 2035 der Vereinigung dargelegt ist, der auf der neunten Sitzung des zehnten Nationalkomitees genehmigt wurde.
Wissenschaftliche Fachzeitschriften gelten als ein direkter Indikator für die wissenschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und den kulturellen Einfluss eines Landes. Die Etablierung von Top-Wissenschaftsjournalen ist wichtig, um in Wissenschaft und Technologie führend zu werden.
2019 starteten die Chinesische Vereinigung für Wissenschaft und Technologie und sechs weitere Abteilungen einen Aktionsplan zur Entwicklung ausgezeichneter wissenschaftlicher Fachzeitschriften. Bis heute hat dieser Aktionsplan fast 300 chinesische Fachzeitschriften zu einem Teil der globalen Elite gemacht. Die Anzahl von Fachjournalen, die weltweit zu den Top 5 bzw. 25 Prozent ihres Felds gehören, hat sich im Vergleich zu 2018 versechsfacht bzw. verdoppelt.
Die zweite Phase des Aktionsplans, in der 450 Fachzeitschriften und 13 Journalcluster unterstützt werden, ist nun in vollem Gange. In dieser Phase wird der Fokus vom Durchbruch einzelner Journale auf die Förderung eines nachhaltigen Ökosystems gelenkt, bei der Clusterentwicklung und Plattformaufbau integriert werden, um ein langfristiges Wachstum zu erreichen.
Im nächsten Jahrzehnt wird die Chinesische Vereinigung für Wissenschaft und Technologie den Aktionsplan auf Wissenschaftsjournale ausdehnen, die sich im Mittelfeld befinden, Clusterpilotprojekte vergrößern, ein unabhängiges Evaluationssystem entwickeln, mehr internationale Einreichungen anziehen und die offene Wissenschaft fördern. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die globale Reichweite chinesischer Wissenschaftszeitschriften stetig zu vergrößern.