19-02-2024
german 19-02-2024
Politik Technik Archiv
Wirtschaft Videos Chinesische Geschichten
Kultur Bilder
Gesellschaft Interviews
Startseite>>Gesellschaft

Chinas Wetterbehörde warnt vor Kälteeinbruch und starken Winden

(German.people.cn)  Montag, 19. Februar 2024

  

Die chinesische Wetterbehörde (China Meteorological Administration, CMA) hat am Sonntag ihre Warnungen vor starken Winden und Sandstürmen mit der Warnstufe Blau erneuert und ihre Kältewelle-Warnung auf die die höchste Alarmstufe Orange heraufgesetzt.

Die CMA erwartet in der Zeit vom 18. bis zum 22. Februar in den meisten Teilen Chinas starke Temperaturrückgänge.

Die Kältewelle, die über weite Teile Chinas hinwegfegt, wird nicht nur zu einem deutlichen Temperatursturz führen, sondern auch Regen, Schnee, starke Winde und Staub mit sich bringen.

Durch den Einfluss der Kältewelle sind die Temperaturen in den meisten Teilen Nordwestchinas um 8 bis 16 Grad Celsius gesunken, in einigen Gebieten sogar um über 20 Grad Celsius. Im Kreis Qinghe in der Präfektur Altay in der Uigurischen Autonomen Region Xinjiang sank die Temperatur auf bis zu minus 43,3 Grad Celsius.


Starker Schneefall in der Stadt Hami in der Uigurischen Autonomen Region Xinjiang am 17. Februar 2024. (Foto von VCG)

Die Kältewelle wird in weiten Teilen Chinas weiterhin Regen und Schnee bringen. In einigen Gebieten der Inneren Mongolei, in nordöstlichen Regionen von Xinjiang und im westlichen Gansu werden Schnee- oder Graupelschauer  erwartet. Xinjiang, Heilongjiang und andere Regionen werden voraussichtlich mit heftigen Schneefällen oder -stürmen konfrontiert.

Den meteorologischen Satellitenbeobachtungen zufolge erreichten die Windgeschwindigkeiten von Samstag bis Sonntag in Xinjiang, Qinghai, Gansu, der Inneren Mongolei, Liaoning und anderen Regionen die Stärke 7 bis 9. In Xinjiang, entlang des Tianshan-Gebirges und in den östlichen Regionen wurde Stufe 13 erreicht, während in Turpan Windgeschwindigkeiten der Stufe 15 gemessen wurden. In Xinjiang, im Westen von Gansu, im Norden von Ningxia, im Norden von Shaanxi sowie in der zentralen und westlichen Inneren Mongolei kam es zu Sand- und Staubstürmen.


Sandsturm in der Stadt Yinchuan im Nordwesten Chinas in Ningxia am 18. Februar 2024. (Foto von VCG)

Die derzeitige Kältewelle fällt mit dem Höhepunkt der Rückreisewelle zum Frühlingsfest zusammen und die komplexen Wetterbedingungen wirken sich ungünstig auf den Reiseverkehr aus. Experten empfehlen den Reisenden, die neuesten Informationen der lokalen Wetter- und Verkehrsämter genau zu verfolgen, frühzeitig Reisevorbereitungen zu treffen und die schwierigen Verkehrsverhältnisse mit nassen und vereisten Straßen und schlechter Sicht zu berücksichtigen.


Vollsperrung der Schnellstraße G0612 wegen der Auswirkungen der Kältewelle am 17. Februar 2024. Reisende, die in die Uigurische Autonome Region Xinjiang zurückkehren wollten, strandeten in der mongolischen und tibetischen autonomen Präfektur Mangya in der nordwestchinesischen Provinz Qinghai. (Foto von VCG)

Die Kältewelle wird sich um den 20. Februar herum voraussichtlich allmählich nach Süden bewegen und damit auch die südlichen und östlichen Teile Chinas mit starken Abkühlungen treffen. Es wird erwartet, dass die Temperaturen in den südlichen Regionen ab dem 26. Februar langsam wieder ansteigen. Experten gehen davon aus, dass es erhebliche Wetterschwankungen zwischen Nord- und Südchina geben wird, wobei sowohl starke Temperaturrückgänge als auch eine erhebliche Erwärmung gleichzeitig auftreten werden. Die Bevölkerung sollte auf die aktuellen Wettervorhersagen achten, möglichst warme Kleidung tragen und Vorkehrungen gegen Erkältungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen treffen, heißt es in offiziellen Mitteilungen.

Folgen Sie uns auf Facebook und Twitter!

German.people.cn, die etwas andere China-Seite.