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Chinesische Autohersteller führen globale Märkte an

(German.china.org.cn)  Donnerstag, 08. Februar 2024

  

Im zurückliegenden Jahr konnte China einen neuen Meilenstein erreichen und der weltweit größte Autoexporteur werden. Um weiterhin auch die Fähigkeiten zum Export ins Ausland zu steigern, gehen Autofirmen wie BYD oder SAIC Motor mittlerweile dazu über, eigene Schiffsflotten aufzubauen.


Das Haijia Ro-Ro-Terminal im Hafen von Tianjin. (Foto vom 3. Februar 2024, Zhao Zishuo/Xinhua)

Nachdem China den bedeutenden Meilenstein erreicht hat, im Jahr 2023 der weltweit führende Automobilexporteur zu werden, haben viele einheimische Autokonzerne zu Beginn des neuen Jahresdurch den Aufbau einer eigenen Schiffsflotte ihre Bemühungen zur Stärkung der Logistik im Ausland intensiviert. Dieser strategische Schachzug, bei dem im Inland gebaute Schiffe mit den steigenden Automobilexporten kombiniert werden, hat die unübertroffenen Produktionsfähigkeiten des Landes anschaulich vor Augen geführt.

Chinesische Automobilhersteller - darunter BYD, SAIC Motor, Chery Automobile und die GAC Group - bauen aktuell aktiv ihre Flotten im Ausland auf. Experten sagten am Dienstag, dass die Autoindustrie in eine neue Ära der „unabhängigen Schifffahrt“ eintritt und dass der „Gang ins Ausland“ der nächste Durchbruch für die Branche im nächsten Jahrzehnt sein werde.

BYD, das Tesla im letzten Quartal 2023überholt hatte und zum weltweit größten Elektroautounternehmen wurde, hat im Januar offiziell seinen ersten Fahrzeugtransporter eingeweiht, den BYD Explorer No. 1. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Der Autotransporter SAIC Anji Sincerity, der sich als größtes derzeit in Betrieb befindliches LNG-Dual-Fuel-Ro-Ro-Schiff der Welt auszeichnet, absolvierte im Januar seine Jungfernfahrt.

Mit 31 Autotransportern hat Anji Logistics sieben internationale Routen eröffnet, darunter nach Südostasien, Mexiko, West-Südamerika und Europa.

In den letzten Jahren ist die Nachfrage nach Seefracht aufgrund der Pandemie und der geopolitischen Spannungen sprunghaft angestiegen, was die Transportkosten in die Höhe getrieben habe.Zur gleichen Zeit hätten auch Chinas Automobilexporte ein schnelles Wachstumverzeichnet, so die Experten.

Die Charterraten blieben auf einem Allzeithoch, angetrieben durch ein Rekordhandelsvolumen, einschließlich steigender chinesischer Langstreckenexporte. Seit 2019 ist der globale Autohandel auf dem Seeweg in Pkw-Äquivalentmeilen um 19 Prozent gewachsen, während die Flottenkapazität um 1 Prozent gestiegen ist. Ende 2023 lag die einjährige Zeitcharterrate für ein Autoschiff mit einer Kapazität von 6.500 Pkw-Äquivalenten bei einem Rekordwert von 115.000 US-Dollar pro Tag, nachdem sie seit Ende 2022 stets über 100.000 US-Dollar pro Tag geblieben war, so ein Bericht von Clarksons Research im Januar.

„Der Aufbau von Flotten ermöglicht es Automobilunternehmen nicht nur, ihre eigenen Transportkosten zu senken, sondern auch von den lukrativen Gewinnen aus dem aktuellen Seefrachtmarkt mit hoher Nachfrage und geringem Angebot zu profitieren“, erläuterte Zhang Xiang, Direktor des Digital Automotive International Cooperation Research Center des World Digital Economy Forum, am Dienstag.

Die Stärkung der chinesischen Schiffbaukapazitäten habe die chinesischen Automobilhersteller in die Lage versetzt, ihre eigenen Flotten aufzubauen. Dies zeuge nicht nur von der Stärke chinesischer Automobilunternehmen, sondern unterstreiche auch Chinas robuste Produktionskapazitäten und wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit, betonten Experten.

China hat seine Position als weltgrößter Schiffbaumarkt nun schon in 14 aufeinanderfolgenden Jahren gehalten. Nach Angaben des Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie (MIIT) stand China 2023 mit seinem internationalen Marktanteil bei verschiedenen Indikatoren wie dem Volumen der fertiggestellten Schiffe, dem Auftragseingang und dem Auftragsbestand d an der Spitze.

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