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Chushu bedeutet nach Bauernregeln Ende der Hitze

(CRI)

Dienstag, 23. August 2022

  

Für landwirtschaftliche Zwecke verwendete man im antiken China 24 Halbmonate, die durch die Bewegung der Sonne durch 24 entlang der Ekliptik festgelegte Abschnitte definiert wurden. So wird ein ganzes Jahr nach dem traditionellen Bauernkalender in 24 Sonnenperioden eingeteilt. Dabei wird der 14. der 24 Jahreseinteilungen „Chushu“, also das Ende der sommerlichen Hitze, genannt. Chushu fällt in diesem Jahr auf den 23. August.


Foto von VCG

Die Bedeutung von Chushu ist das offizielle Ende der Sommerhitze, wenn die Tage immer noch heiß und die Morgen- und Abendstunden bereits kühl sind, mit einem großen Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht und gelegentlichem Herbstregen. Chushu bedeutet ebenfalls den Beginn des Herbstes im meteorologischen Sinne. Dabei zieht sich die sommerliche Hitze allmählich zurück, während die Kühle zunehmend zurückkehrt.

Im übertragenen Sinne steht Chushu auch für reiche Ernten und bietet traditionell die Gelegenheit für einen Herbstausflug, da die kühle Brise bereits den heißen Wind ersetzt. Auch die üppigen Blätter der Bäume färben sich rot und golden. Die Natur läutet die schönste Jahreszeit für einen Ausflug ein. Bei einem Spaziergang kann man den klareren Himmel und die schöneren Wolken des Chushu bewundern. Im Gegensatz zu den dicken, dichten Wolken des Sommers zeigen sich in der Morgendämmerung und der Abenddämmerung während des Chushu mehr frei schwebende Farbkleckse.

Ein altes Sprichwort besagt: „Im Frühling sind die Menschen schläfrig, im Sommer dösend und im Herbst müde“. Chinesen, die anfällig für trockene Hitze sind, greifen um die Zeit des Chushu oft zu Ernährungslösungen, bei denen die Ente an erster Stelle steht. Der Pekingente wird nachgesagt, sie sei gut für Lunge und Magen. In der südchinesischen Provinz Guangdong trinken die Menschen jedoch während des Chushu dagegen bitteren oder herben Kräutertee.

Das Zhongyuan-Fest, auch Geisterfest genannt, fällt auf den 15. Tag des siebten Mondmonats, kurz vor dem Chushu. Der am weitesten verbreitete Volksbrauch im Zusammenhang mit dem Zhongyuan-Fest besteht darin, Flüsse und Bäche mit lotusförmigen Wasserlaternen zu schmücken. In der Nacht des Festes lassen die Menschen die Laternen mit brennenden Kerzen auf dem Fluss schwimmen, um ihre Trauer um verlorene Angehörige auszudrücken.

Zum Jahresabschnitt Chushu beginnt in den Küstengebieten Chinas in der Regel auch die Fangsaison für viele der wichtigsten Fische und Meeresfrüchte. In der ostchinesischen Provinz Zhejiang wird jedes Jahr um Chushu ein großes „Fischerei-Festival“ veranstaltet, um den Beginn der Fischerei nach der Sommerpause zu feiern. Alle Feinschmecker können dort zu dieser Jahreszeit eine große Auswahl an frischen Meeresfrüchten genießen.  

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