Ausländische Exporteure von Müll sollten für ihren eigenen Müll Verantwortung übernehmen, anstatt sich immer auf andere Länder zu verlassen, die mit ihrem Müll fertig werden sollen. Dies geht aus einem Artikel der Zeitung People's Daily hervor.

Europäische Länder und die USA zielen derzeit auf südostasiatische Länder als neue Destination für ihren Müll ab. China hat mit Beginn des Jahres 24 Arten an Festmüll verboten, um die Umweltinteressen des Landes und die Gesundheit der Bevölkerung besser zu schützen. Für eine lange Zeit wurde China als weltweit größter Importeur von ausländischem Müll angesehen. Seit dem Jahr 2012 hat Großbritannien 2,7 Millionen Tonnen an Plastikabfällen nach China exportiert, das macht zwei Drittel des gesamten Exports aus. Die USA haben über 1 Million Tonnen an Plastikabfällen alleine im Jahr 2017 nach China exportiert.
Nun allerdings setzt das Verbot die Exporteure von Müll unter großem Druck. Das U.S. National Public Radio (NPR) berichtete, dass die steigende Menge an Müll in den USA bereits ein kleines Chaos angerichtet habe. Ein Direktor an einer Müll-Aufbereitungsanlage in Großbritannien sagte auch, dass man nicht wisse, wie man mit dem Müll fertig werden sollte.
Unter diesen Umständen sei es für die Länder notwendig, einen Mechanismus für die Müllaufbereitung aufzubauen. Mit der technologischen Innovation ist es möglich, Müll in wertvolle Güter zu verwandeln. Aus elektronischem Müll können Metalle wie Gold, Cadmium, Nickel und Zink gewonnen werden. Plastik kann verwendet werden, um Treibstofföl zu produzieren.
Außerdem haben viele europäische Länder und die USA bereits gute Gesetze und Regulierungen für Müllaufbereitung. Daher sollte die Müllaufbereitung für diese Länder kein unmögliches Problem darstellen. Das Hauptproblem liegt in ihrer Einstellung. Sie sind daran gewöhnt, ihren Müll loszuwerden und sich gegenüber den unschädlichen Abfallmethoden blind zu stellen. Den Müll in andere Länder zu verschicken ist sinnlos und es trägt nicht dazu bei, das Problem der Verschmutzung zu lösen. Anstatt sich auf andere Länder zu verlassen, sollten die Exporteure von Müll die Verantwortung für ihren eigenen Müll übernehmen.
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