Der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang am Dienstagnachmittag wie geplant mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel ein Telefonat geführt.
Dabei betonte Li, China begrüße mehr ausländische Investitionen, auch aus Deutschland. Er hoffe auf eine Zusammenarbeit im Bereich Technik und Wissenschaft. China wolle für in- und ausländische Unternehmen eine gleichberechtigte Geschäftsumwelt schaffen. Sie solle dem gegenseitigen Nutzen dienen und nach marktorientierten Prinzipien funktionieren.
Merkel erklärte, Deutschland wolle mit China Kontakte auf hochrangiger Ebene vertiefen. Mit den Vorbereitungen der nächsten Gesprächsrunde zwischen beiden Regierungen sollte schnellstmöglich begonnen werden, dies käme beiden Staaten zugute.
Helga Zepp-Larouche: Chance für eine Überwindung der GeopolitikDie Gründerin und Vorsitzende des Schiller-Instituts bewertet die „Belt and Road“ in einem Interview mit People’s Daily Online als aktuell weltweit wichtigste strategische Initiative, über welche die meisten Menschen im „Westen“ viel zu wenig erfahren.
Im September dieses Jahres wird in Deutschland die Bundestagswahl stattfinden. Merkel (Spitzenkandidatin der Unionspartei) oder Schulz (Spitzenkandidat der SPD), wer wird der nächste Regierungschef? Lasst uns gemeinsam eine deutschsprachige Debatte unter vier chinesischen Germanistikstudenten anschauen!