Der Aufbau eines landesweiten Marktes für CO2-Emissionsrechte in China ist reibungslos über die Bühne gegangen. Vor Ende dieses Jahres soll der Markt offiziell eröffnet werden. Dies erklärten Xie Zhenghua, Sonderbeauftragter für Klimawandel, und Li Gao, Vertreter der Klimaabteilung bei der Staatlichen Kommission für Entwicklung und Reform, am Dienstag. Auf einer Pressekonferenz des Staatsrats stellten sie den „Jahresbericht zu Chinas Politik und Aktion gegen Klimawandel 2017" vor.
Seit 2011 hat die chinesische Staatliche Kommission für Entwicklung und Reform in sieben Provinzen und Städten, einschließlich Beijing, einen Probelauf des CO2-Emissionshandels durchgeführt. Betroffen sind rund 3000 Betriebe aus verschiedenen Branchen. Bis September dieses Jahres sind insgesamt 197 Millionen Tonnen Kohlendioxid im Wert von etwa 4,5 Milliarden Yuan RMB gehandelt worden. Die Gesamtmenge und die Stärke der CO2-Emissionen in den betroffenen Regionen sind zurückgegangen.
Helga Zepp-Larouche: Chance für eine Überwindung der GeopolitikDie Gründerin und Vorsitzende des Schiller-Instituts bewertet die „Belt and Road“ in einem Interview mit People’s Daily Online als aktuell weltweit wichtigste strategische Initiative, über welche die meisten Menschen im „Westen“ viel zu wenig erfahren.
Im September dieses Jahres wird in Deutschland die Bundestagswahl stattfinden. Merkel (Spitzenkandidatin der Unionspartei) oder Schulz (Spitzenkandidat der SPD), wer wird der nächste Regierungschef? Lasst uns gemeinsam eine deutschsprachige Debatte unter vier chinesischen Germanistikstudenten anschauen!