
China will in der Altenpflege öffentlich-private Partnerschaften fördern. Dadurch soll mehr Privatkapital in die Industrie fließen, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung des Finanzministeriums, des Ministeriums für Zivile Angelegenheiten und dem Ministerium für Humanressourcen und Soziale Absicherung.

Mit diesem Schritt sollen die Pflege-Dienstleistungen für Senioren erweitert und effizienter gemacht werden, hieß es weiter. Zudem sollen so neue Arbeitsplätze entstehen.
Ende 2016 lebten in China mehr als 230 Millionen Menschen im Alter von 60 Jahren oder mehr. Das entspricht 16,7 Prozent der Gesamtbevölkerung, wie das Ministerium für Zivile Angelegenheiten meldete. Bis 2030 werden die Senioren etwa ein Viertel der Bevölkerung ausmachen. Allerdings standen Ende 2016 pro tausend Senioren nur gerade 31,6 Betten in Pflegestätten zur Verfügung.
Die Regierung will auch die Verwaltung von öffentlichen und privaten Pflegeeinrichtungen fördern, hieß es im Dokument weiter. Die Seniorenpflege soll mit Fitnesseinrichtungen, medizinischer Versorgung sowie Bildungs- und Freizeit-Dienstleistungen verknüpft werden.
Die Behörden sollen gemäß der neuen Politik ihre Ausgaben erhöhen und Finanzinstitutionen sollen Projekte mit öffentlich-privaten-Partnerschaften unterstützen.
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