
Das inoffizielle Gipfeltreffen der BRICS-Staaten hat unter Leitung von Chinas Staatspräsident Xi Jinping am Freitag in Hamburg stattgefunden.
Die Staats- und Regierungschefs aus China, Südafrika, Brasilien, Russland und Indien tauschten dabei ihre Meinungen über die derzeitige globale politische und wirtschaftliche Lage sowie die Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) aus. Sie kamen zum Konsens bei der Verbesserung und Vereinheitlichung der Zusammenarbeit zwischen den BRICS-Staaten und dem gemeinsamen Aufbau der offenen Weltwirtschaft.
Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping sagte in seiner Rede, die BRICS-Staaten seien wichtige Mitglieder der G20 und wollten Deutschland bei der Veranstaltung der Hamburger G20-Gipfel unterstützen.
Xi betonte ferner, die BRICS-Staaten sollten die offene Weltwirtschaft unbeirrt aufbauen und den multilateralen Handel wahren. Die regionalen Konflikte und Streitigkeiten sollten auf politischem und friedlichem Wege beigelegt werden. Zudem sollten die BRICS-Staaten auch die Weltwirtschaft mitregulieren und eine gemeinsame Entwicklung fördern.

Das Gipfeltreffen der BRICS-Staaten werde, so Xi, im September im chinesischen Xiamen stattfinden. Die Vorbereitungen verliefen reibungslos. Er erwartet Erfolge in Xiamen, die zu neuen Aufschwung in der Intensivierung der BRICS-Zusammenarbeit führen und der Weltwirtschaft förderlich sein sollten, so Xi Jinping weiter.
Die anwesenden Spitzenpolitiker waren sich einig, die Zusammenarbeit in Bereichen Politik, Wirtschaft, Personal und Kultur zu verstärken und den Zusammenhalt und Einfluss der BRICS-Staaten zu erhöhen. Sie lobten gleichzeitig die Vorbereitungen Chinas auf das kommende Gipfeltreffen in Xiamen.
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