Ein Autobombenanschlag im Diplomatenviertel in Kabul hat am Mittwoch viele Opfer gefordert. Mindestens 80 Menschen wurden getötet und mehr als 350 verletzt. Bei dem Anschlag wurden außerdem mindestens 50 Autos zerstört, wie das afghanische Innenministerium bekannt gab. Bislang hat sich noch keine Organisation zu dem Bombenanschlag bekannt.
Zhang Zhixin von der chinesischen Botschaft in Afghanistan, teilte mit, dass laut der afghanischen Polizei kein chinesischer Staatsbürger unter den Toten und Verletzten gewesen sei.
Der afghanische Präsident Aschraf Ghani verurteilte den Anschlag im Ramadan als „feige". Die Außenministerien von Deutschland, der Türkei und Indien, die Botschaft der USA in Afghanistan und die NATO-Friedenstruppen in Afghanistan äußerten ihre Besorgnis über den Anschlag.
UN-Generalsekretär António Guterres verurteilte am Mittwoch in einer Erklärung den Anschlag aufs Schärfste. Er forderte die internationale Gemeinschaft dazu auf, den Kampf gegen den Terrorismus und Extremismus zu verstärken.
Helga Zepp-Larouche: Chance für eine Überwindung der GeopolitikDie Gründerin und Vorsitzende des Schiller-Instituts bewertet die „Belt and Road“ in einem Interview mit People’s Daily Online als aktuell weltweit wichtigste strategische Initiative, über welche die meisten Menschen im „Westen“ viel zu wenig erfahren.
Im September dieses Jahres wird in Deutschland die Bundestagswahl stattfinden. Merkel (Spitzenkandidatin der Unionspartei) oder Schulz (Spitzenkandidat der SPD), wer wird der nächste Regierungschef? Lasst uns gemeinsam eine deutschsprachige Debatte unter vier chinesischen Germanistikstudenten anschauen!