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Die Verbotene Stadt stößt an ihre Grenzen

(German.people.cn)
Dienstag, 01. Juli 2014
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Einst ausschließlich dem Kaiser und seiner Familie vorenthalten, platzt die Verbotene Stadt in Beijing an Spitzentagen inzwischen aus allen Nähten. Neue Eintrittsbestimmungen sollen den altehrwürdigen Kaiserpalast nun entlasten.

Das Palastmuseum in der Verbotenen Stadt gehört zu den Sehenswürdigkeiten, die man als Tourist in Chinas Hauptstadt unbedingt gesehen haben muss. Im Jahr 2012 zählte das Museum im Herzen Beijings insgesamt 15,3 Millionen Besucher. Im Sommer waren es pro Tag im Schnitt 70.000, im Winter 20.000. Der Tagesrekord im Jahr 2012 betrug 182.000 Besucher.

Um den zunehmend größeren Besucheransturm auch in Zukunft bewältigen zu können, überlegt sich die Museumsverwaltung nun neue Eintrittsbestimmungen. Geprüft wird unter anderem die Einführung von Tickets zum halben Preis nach 14 Uhr. „Wir möchten die Besucher ermuntern, die Spitzenzeit am Morgen zu meiden und erst am Nachmittag zu kommen“, erklärt Museumsdirektor Shan Jixiang. „Auf diese Weise können sie ihren Besuch besser genießen.“ Das neue Preissystem soll vom 14. bis am 16. September erstmals getestet werden.

Ebenfalls geprüft wird die Einführung einer Jahreskarte, mit der man das Museum zehnmal pro Jahr besuchen kann. Chinesische Studenten und Senioren müssten nur den halben Preis bezahlen. Mit diesem Angebot will die Museumsverwaltung den historisch und kulturell Interessierten entgegenkommen.

„Es ist dringend notwendig, dass wir die Anzahl der Besucher zwischen der Haupt- und der Nebensaison ausgleichen“, so Shan. Dazu sollen zwischen November 2014 und April 2015 jeweils am ersten Mittwoch des Monats erstmals Gratistickets an Gruppen mit bis zu 200 Personen vergeben werden.

Das Angebot gilt bis auf weiteres nur für Lehrer, ehrenamtliche Helfer, Ärzte, Soldaten und Hochschulstudenten. „Wir zogen ursprünglich die Vergabe von Gratistickets an die breite Öffentlichkeit in Betracht“, sagt Shan. „Nach sorgfältigem Überlegen haben wir uns dann jedoch entschieden, erst einmal mit einer bestimmten Personengruppe zu beginnen.“

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