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Kann Hollywood die Geschichte von Lang Lang gut erzählen?

(CRI)

Montag, 28. September 2020

  

Der preisgekrönte Regisseur Ron Howard wird eine neue Biografie über den chinesischen Pianisten Lang Lang auf die Leinwand bringen, die auf Lang Langs Memoiren „Musik ist meine Sprache: Die Geschichte meines Lebens“ basiert.

Mit dem biografischen Drama „A Beautiful Mind“ wurde Howard 2001 bei der Verleihung der 74. Academy Awards als bester Regisseur ausgezeichnet. Der Film über Lang Lang wird von AGC Studios und Imagine Entertainment produziert. Lang Lang selbst wird während der Dreharbeiten als einer der ausführenden Produzenten fungieren.

Lang Lang ist einer der bekanntesten und beliebtesten klassischen Pianisten Chinas. Er ist auch der erste chinesische Pianist, der gleichzeitig von den Berliner Philharmonikern, den Wiener Philharmonikern und einigen US-amerikanischen Spitzenorchestern angestellt wurde.

In einer Erklärung zu dem Film schrieb Lang Lang: „Träume große Träume, arbeite immer hart und glaube immer an dich selbst. Der Film aus den Visionen von Ron Howard wird junge Menschen auf der ganzen Welt dazu inspirieren, ihren Träumen zu folgen. Du solltest nie vergessen, dass du einer von einer Million bist.“

Der Film beginnt mit Lang Langs Kindheit in Shenyang in der nordostchinesischen Provinz Liaoning. Es wird auch gezeigt, wie seine Familie fast alles dafür getan hat, ihm bei der Verfolgung seines musikalischen Traums zu helfen.

„Lang Langs Geschichte ist die Geschichte von Entschlossenheit, Leidenschaft, Opferbereitschaft und der Suche nach innerer Stärke, um Chancen zu ergreifen“, sagten Howard und sein Produzent in einer Erklärung und bezeichneten den Film als Brücke zwischen zwei Kulturen, die beim Streben nach Größe beide mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert seien.

Die Nachricht über die Verfilmung von Langs Langs Memoiren löste hitzige Diskussionen auf Twitter und Weibo aus, wobei die Netizens ihre Zweifel an der kulturübergreifenden Arbeit äußerten. In einem Trendkommentar hieß es: „Bitte keine weißen Kreativteams mehr, die versuchen, asiatische Geschichten zu erzählen.“

Lulu Wang, eine in China geborene Regisseurin und Produzentin, äußerte ebenfalls ihre Besorgnis über den Mangel an chinesischem Talent hinter dem Projekt. „Es ist unmöglich für die Amerikaner, die Geschichte von Lang Lang, einem in China geborenen und klassisch ausgebildeten Pianisten, ohne ein intimes Verständnis für die chinesische Kultur zu erzählen“, sagte Wang in einem Beitrag auf Twitter, der in kurzer Zeit mehr als 26.000 Likes erhalten hat.

Der Film soll in China und den USA sowohl auf Chinesisch als auch auf Englisch gedreht werden.

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