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Museale Sonder-U-Bahn in Beijing

(German.china.org.cn)

Mittwoch, 13. November 2019

  

Eine Sonder-U-Bahn mit dem Thema Nationalmuseum hat am Montag in Beijing ihren Betrieb aufgenommen. In den kommenden drei Monaten wird diese U-Bahn, deren Waggons mit Bildern von Kulturgegenständen des Nationalmuseums dekoriert sind, zusammen mit anderen Zügen der U-Bahn-Linie Nr.1 Passagieren zur Verfügung stehen. Schätzungsweise werden damit rund fünf Millionen Passagiere befördert werden.

Der rote Zug mit Motiven von Bronzewaren aus der Shang-Dynastie an seinen Außenwänden fährt zwischen den Stationen Pingguoyuan und Sihuidong. In den sechs Waggons werden Bilder von im Nationalmuseum ausgestellten Kulturgegenständen präsentiert. Auf den inneren Wänden, den Böden, den Decken und den Sitzen der Waggons sind diese Motive überall zu sehen, wie zum Beispiel die Terrakotta-Tonkrieger, dreifarbige glasierte Keramik der Tang-Dynastie und die Fackel der Olympischen Sommerspiele 2008 in Beijing. Jedes Bild wird mit einigen lustigen Sprüchen erklärt. Auf einem Sitz ist ein Jadedrache abgebildet. „Wer hier sitzt, sitzt im Mittelpunkt“, heißt es im Untertitel.

Im Nationalmuseum Chinas werden Kulturgegenstände aus Chinas Geschichte, Keramiken, Jade, Steinschnitzereien und Buddha-Statuen ausgestellt. Liu Jun aus der Presseabteilung des Nationalmuseums erklärte, dass auf diese Weise die Kulturgegenstände in das Alltagsleben der normalen Bürger Einzug erhalten sollen, um Interesse für Kultur und Geschichte zu wecken.

Interaktionsmöglichkeiten zwischen den Ausstellungsgegenständen und den Passagieren ist über QR-Codes möglich. Scannt man die QR-Codes an den Wänden der Waggons mit seinem Handy, erhält man ausführliche Informationen über die Ausstellungen, die Öffnungszeiten, den Verkehr, die Restaurants und Souvenirshops des Museums. Passagiere können dabei auch ihre Kommentare und Fotos hinterlassen.

Es gibt noch drei digitalisierte Kulturgegenstände aus der Tang-, Ming- und Qing-Dynastie, die in der U-Bahn versteckt sind. Ihre Geschichten „erzählen“ sie selbst auf dem Handy, nachdem man ihre Fotos eingescannt hat.

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