14-08-2019
german 14-08-2019
Politik Technik Archiv
Wirtschaft Videos Chinesische Geschichten
Kultur Bilder
Gesellschaft Interviews
Startseite>>Politik

Global Times Reporter in HK von radikalen Demonstranten misshandelt

(German.people.cn)

Mittwoch, 14. August 2019

  

Am Dienstag, gegen Mitternacht, wurde der Global Times-Reporter Fu Guohao auf dem Hong Kong International Airport von radikalen Demonstranten brutal angegriffen, als er Berichterstattungen durchführte.

Sie schlugen und fesselten ihn, weil er angeblich Fotos von ihnen machte und ein T-Shirt besaß, auf dem stand: “I love Hong Kong Police“. („Ich liebe die Polizei von Hong Kong“).

Während der Reporter fast 20 Minuten von den Radikalen umzingelt wurde, rollte er sich auf dem Boden zusammen. Er blutete am Kopf. Als das Erste-Hilfe-Team kam, das von den Demonstranten behindert wurde, um ihm zu helfen, war dieser bereits einer Ohnmacht nahe.

Er wird derzeit im Krankenhaus behandelt.

Das Verhalten ist nicht zu rechtfertigen und verdient keine Vergebung. Es beweist nur, dass die radikalen Demonstranten nichts anderes können, als ihre Negativität auf gewalttätige Weise zu offenbaren, sagte Shen Yi, Professor an der Fakultät für internationale Beziehungen und öffentliche Angelegenheiten der Fudan-Universität, der Global Times in einem Interview.

Shen Yi betonte: „Die Randalierer müssen den Preis für ihre Handlungen zahlen.“

Er betonte außerdem: „Die Fähigkeit der Aufständischen, Menschen zu fesseln und den gesamten Prozess auch noch zu filmen, zeige, dass sie für diese Gewalttaten professionell ausgebildet sind. Sie verfolgen ihre Opfer brutal unter dem Deckmantel der Gerechtigkeit. Bei ihnen handelt es sich um eine Gruppe professioneller radikaler Aufständischer. Wie Zombies infizieren sie die Stadt und schädigen ihr damit vorsätzlich.“

Öffentliche Posts im Internet, die die radikalen Demonstranten mittlerweile bereits als Terroristen verurteilen und dem Reporter alles Gute wünschen, haben den WeChat-Moment und Sina Weibo überschwemmt. Fus vollständiger Name "Fu Guohao“, wurde nach diesem Vorfall zu einem der heißesten Themen auf der Sina Weibo.

Der chaotische Zustand des Terrors, die direkte Gewalt innerer und externer Absprachen, das bewusste Anvisieren von Menschen, die Mandarin sprechen, das alles sind Anzeichen eines Terrorismus.

Zhang Yiwu, ein Kulturexperte der Beijing-Universität, sagte der Global Times: "Alle, die den Terror unterstützen, haben von nun an auch das Blut von Fu Guohao an den Händen.“

Mei Xinyu, ein Forschungsstipendiat der Chinesischen Akademie für internationalen Handel und wirtschaftliche Zusammenarbeit beim Handelsministerium, sagte:

„Das Wichtigste ist nun, dass sich die Gesellschaft so schnell wie möglich der Realität stellt. Insbesondere sollte ein Konsens hergestellt und Maßnahmen zur Wiederherstellung der Ordnung ergriffen werden.“ 

Folgen Sie uns auf Facebook und Twitter!

German.people.cn, die etwas andere China-Seite.

Videos

mehr

Fachkräfte

Lokführer der chinesischen Hochgeschwindigkeitszüge

Qualifizierter Lokführer des selbständig von China entwickelten Highspeed-Zuges Fuxing zu werden, ist keine leichte Aufgabe. Die Fachkräfte müssen eine Reihe anspruchsvoller Schulungen und Ausbildungen durchlaufen und ausreichend praktische Erfahrung sammeln, bevor sie sich ans Steuer der angesehenen Hochgeschwindigkeitszüge setzen dürfen.

Interviews

mehr

Gespräche

Regisseur Christopher Rüping: Durch Theater rückt die Welt ein Stückchen näher zusammen

Mit seinen lediglich 33 Jahren gehört Christopher Rüping bereits zu den gefeiertsten deutschen Theaterregisseuren. Schon dreimal wurde eines seiner Stücke zu dem renommierten Berliner Theatertreffen eingeladen. Nun führte ihn seine Inszenierung von Brechts „Trommeln in der Nacht“ der Münchner Kammerspiele bis in die chinesische Hauptstadt Beijing. People’s Daily Online traf den künftigen Hausregisseur des Züricher Schauspielhauses zum Interview.

Chinesische Geschichten

mehr

Musiker

Tanja trifft Djang San

Djang Sans französischer Name ist Jean-Sébastien Héry. Er wurde 1980 in Bordeaux, Frankreich, geboren, ein Affe nach dem chinesischen Tierkreiszeichen. Er begann damit, alte chinesische Instrumente in seine melodischen Kunstwerke zu integrieren und sie mit Rock n Roll, Jazz und Elektro-Elementen zu vermischen.

Archiv

mehr