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Schützer des tibetischen Verkehrs

(CRI)

Dienstag, 23. April 2019

  

Früher gab es von der Gemeinde Tongmai zum Kreis Pailong auf der südlichen Linie von Sichuan-Tibet-Fernstraße eine natürliche Sperre auf einer Länge von 14 Kilometern. Die Erde war so locker, dass es sehr leicht zu Schlammströmen (Muren) und Bergrutschen gekommen war. Von 2011 bis 2015 wurde die große Maitong-Brücke am Fluss Yiong Tsangpo erbaut. Die 380 Meter lange Hängebrücke kann ein Gewicht von 400 Tonnen tragen. Auf diese riesige Veränderung ist Wang Faming, Leiter der Gruppe Vier für Verkehrsdienste der Militärpolizei, sehr stolz:

„Es gibt zwei Veränderungen nach der Fertigstellung der großen Brücke. Erstens ist das Gebiet nun für den Verkehr zugänglich. Zweitens sind Naturkatastrophen weniger geworden. Das Verkehrssystem mit der Brücke und dem Tunnel hat die natürliche Sperre von Tongmai und Pailong verbessert und das Problem der Sichuan-Tibet-Fernstraße wurde gründlich gelöst."

Die Militärpolizisten haben die Befahrbarkeit der Straßen in diesem Gebiet sichergestellt und die Sicherheit der vorbeifahrenden Fahrzeuge und der Passagiere gewährleistet. Der Gruppenleiter der 13. Gruppe für Verkehrspflege von der Militärpolizei, Ren Junjie, sagte:

„Es freut mich an dem Verkehrsaufbau der Sichuan-Tibet-Fernstraße auf einer Länge von 14 Kilometern teilzunehmen. Als wir hier zuerst ankamen, war die Straße ein Feldweg und nach dem Regnen voller Schlamm. Jetzt ist es eine Alphaltstraße. Wir sind beim Straßenbau verantwortlich für die Sicherheit der Anderen und auch uns selbst."

Früher dauerte es von Nyingchi nach Lhasa acht Autostunden. Nach der Verkehrsfreigabe der Lhasa-Nyingchi-Fernstraße im September 2015 wurde die Fahrzeit um die Hälfte gekürzt. In der Bayi-Zentrale für Straßenunterhaltung mit 55 mechanischen Anlagen arbeiten momentan 37 Straßenpfleger, die 24 Stunden rund um die Uhr im Einsatz sind. Um auf Tunnelfeuer sowie Verkehrs- und Naturkatastrophen reagieren zu können, wurden mehrere praktische Notpläne ausgearbeitet. Zhu Jie, Mitarbeiter der Bayi-Zentrale des tibetischen Amtes für Straßenverwaltung, erklärte:

„Wir haben das System für gemeinsame Aktionen gegründet. Es bezieht sich auf die Verkehrspolizei, den Notrufdienst 120, Sicherheitsüberwachung und Brandschutz. Bei Verkehrsunfällen und Fahrzeugbränden werden Notmaßnahmen rechtzeitig ergriffen und diese Funktionsbehörden werden zuerst eingreifen. Dazu gehören verkehrsberuhigende Maßnahmen, Abriegelung des Unfallortes, Abschleppung der verunfallten Fahrzeuge und Einsatz von Ambulanzwagen, um den freien Zugang zu gewährleisten."

Die Fertigstellung dieser Fernstraßen hat den in- und ausländischen Touristen eine sichere, günstige und gemütliche Reise in Tibet ermöglicht. In den vergangenen Jahren hat die Verkehrsentwicklung in Tibet große Veränderungen für die lokale Wirtschaft gebracht. Alle Kreise und Gemeinden sind durch Straßen miteinander verbunden. Viele Arbeitsplätze entstanden und es wurde viel investiert. Es gibt immer mehr Familienhotels, Agrartourismus und Landschaftszonen entlang der Straßen. Aus diesem Grund haben die lokalen Einwohner diese modernen Fernstraßen „Wohlstandsweg" und „Glücksweg" genannt.

Übersetzt von Yu Yue

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