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Beidou-Satelliten übertragen Echtzeitdaten vom Pazifischen Ozean aus 6000 Meter Tiefe

(German.china.org.cn)
Dienstag, 05. Februar 2019
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Bei einem großen Durchbruch hat China Echtzeitdaten bis zu einer Tiefe von 6.000 Metern im Ozean im Rahmen einer wissenschaftlichen Expedition mit eigenen Beidou-Satelliten übertragen, sagte das Institut für Ozeanologie der Chinesischen Akademie der Wissenschaften.

Bei einem großen Durchbruch hat China Echtzeitdaten bis zu einer Tiefe von 6.000 Metern im Ozean im Rahmen einer wissenschaftlichen Expedition mit eigenen Beidou-Satelliten übertragen, sagte das Institut für Ozeanologie der Chinesischen Akademie der Wissenschaften. Die Technologie behebt die Nachteile von kleinen Nutzlasten, begrenzter Stromversorgung und großen Datenmengen, die Geräte zur Tiefsee-Vermessung normalerweise haben. Sie reduziere auch die Abhängigkeit von ausländischen Kommunikationssatelliten, sagte Wang Fan, Direktor des Instituts. „Eine neue Technologie, die induktive Kopplung und akustische Kommunikation unter Wasser kombiniert, wurde eingesetzt, um die Übertragung auf 6.000 Meter von den früheren 3.000 Metern zu verlängern“, sagte Wang. Die Satellitenkommunikation ist einer der Erfolge, die chinesische Wissenschaftler an Bord des Forschungsschiffes Kexue ("Science") während ihrer jüngsten Mission in den westlichen Pazifischen Ozean registriert haben. Das Schiff kehrte am Donnerstag in seinen neuen Hafen in die Qingdao West Coast New Area in Qingdao in der Provinz Shandong zurück.

Chinas wissenschaftliches Beobachtungsnetzwerk in der Region wurde ebenfalls modernisiert. „Die Nutzung von Beidou-Satelliten war Teil eines Upgrades des Netzwerks“, sagte Wang Jianing, Chefwissenschaftler der Expedition, die Mitte November begann. „Unsere Wissenschaftler entwickelten eine spezielle Kommunikations- und Übertragungstechnologie, um sicherzustellen, dass die von unterirdischen Vermessungsgeräten erfassten Datenmengen stündlich an landgestützte Labors übertragen werden können“, sagte Wang. Die Wissenschaftler hätten auch die Batterien modernisiert und die Standorte für 20 Einheiten unterirdischer Vermessungsgeräte optimiert.

Derzeit habe China im westlichen Pazifik auch vier große Bojen und bewegliche Überwachungsanlagen, erklärte das Institut für Ozeanologie. „Mit den Einrichtungen hat die Sammlung relevanter Daten in den letzten fünf Jahren stetig zugenommen", so das Institut. Die Daten fänden auch in der Vorhersage von Wetter und Meeresumwelt Anwendung. Die Kexue hat während ihrer 74-tägigen Mission mehr als 22.000 Kilometer zurückgelegt, die längste Entfernung und Zeit, die sie seit ihrer Jungfernfahrt außerhalb des Landes zurückgelegt hat.

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