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China will seine Importe ausweiten

(German.people.cn)
Montag, 05. November 2018
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Von Wang Ke und Lin Lili, People´s Daily

Die erste „China International Import Expo“ (CIIE) eröffnet heute in Shanghai. Mehr als 3.000 Unternehmen aus 130 Ländern und Regionen werden mit ihren Qualitätsprodukten und Dienstleistungen daran teilnehmen.

Die Vorbereitungsarbeiten der Messe sind bereits abgeschlossen. Die zuständigen Ministerien haben mehr als 20 Ausstellungserleichterungsmaßnahmen erlassen und über 160.000 Käufer freuen sich auf die Eröffnung der CIIE. Die positiven Meldungen über die CIIE spiegeln die Aufrichtigkeit und Bemühungen Chinas beim Aufbau einer weltklassigen Expo wider und sorgen für eine gesteigerte Aufmerksamkeit.

Laut dem aktuellsten Bericht der WTO lag der Welthandelsindikator (World Trade Outlook Indicator) im dritten Quartal dieses Jahres bei 100,3, was eine weitere Abnahme gegenüber den beiden vorangegangenen Quartalen darstellt und sich dem Basiswert von 100 nährt. Die eskalierenden Handelsspannungen sind ein wichtiger Faktor für den Rückgang des Index.

Im Oktober stellte ein Bericht des internationalen Kreditversicherers Coface Group fest, dass die Anzahl der derzeit weltweit durchgeführten Maßnahmen zum Schutz des Handels etwa 2,5- fach so hoch wie im Jahr 2010 sei. Der zunehmende Handelsprotektionismus hat sich negativ auf viele Volkswirtschaften ausgewirkt.

Handelsprotektionismus und Antiglobalisierung haben den globalen Handel, der sich allmählich zu erholen beginnt, wieder in den Schatten gestellt. Wohin geht der Weg für China als zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, die im globalen Handelsgefüge immer wichtiger wird?

„Die Tür zu Chinas Öffnung wird nicht geschlossen, sie wird nur noch weiter aufgestoßen!“

Erleichterung des Marktzugangs, Senkung der Importzölle, Erhöhung des Imports von Qualitätsprodukten und die Ausrichtung der CIIE - all diese pragmatischen Maßnahmen haben Chinas konsequente Position bei der Unterstützung des multilateralen Handelssystems und der Entwicklung des Freihandels sowie seine Ablehnung des Protektionismus gezeigt. Es sind gleichzeitig auch positive Signale für den aktiven Ausbau des Imports und weiterer Öffnungen.

China hat lange darauf bestanden, seine Importe auszuweiten. Besonders seit dem 18. Nationalen Parteitag wurde klar, dass die Volksrepublik seine Importe aktiv ausbauen möchte. China hat dabei auch bemerkenswerte Ergebnisse erzielt. Im Jahr 2017 betrug der Warenimport Chinas 161,7 Milliarden Euro, was dem 6,2-fachen des Warenimportwertes des Jahres 2002 entspricht, dem ersten Jahr nach Chinas WTO-Beitritt. Die Dienstleistungsimporte beliefen sich auf 410,6 Milliarden Euro und das Defizit betrug 210,3 Milliarden Euro, was dem jeweils 10,1-fachen und 798,3-fachen des Wertes von 2002 entspricht. Die Volksrepublik hat sich zum weltweit zweitgrößten Importeuer von Gütern und Dienstleistungen entwickelt. Chinas Anteil am globalen jährlichen Importwert von Gütern und Dienstleistungen liegt bei rund zehn Prozent.

Am 1. November hat China den MFN-Zollsatz von 1.585 Waren wie Stein, Keramik und Elektromechanik weiter gesenkt. Nach wiederholten unabhängigen Anpassungen ist der Gesamtzollsatz Chinas von 9,8 Prozent im Vorjahr auf 7,5 Prozent gesunken, der durchschnittliche Rückgang betrug 23 Prozent.

Mit der Optimierung des Hafengeschäftsumfelds und der Förderung der Erleichterung der Arbeitsverfahren für grenzüberschreitenden Handel, wird bis Ende des Jahres die Gesamtverzollungszeit für Importe im Vergleich zum vergangenen Jahr um ein Drittel von 97,39 auf 65 Stunden reduziert werden. Bis Ende 2021 wird die Gesamtverzollungszeit für Importe im Vergleich zum Jahr 2017 um 50 Prozent auf 48 Stunden reduziert werden.

Bai Ming, stellvertretender Direktor der Abteilung für internationale Marktforschung des Handelsministeriums, sagte, dass die aktive Ausweitung der Importe nicht nur ein notwendiges Erfordernis für China sei, um eine qualitativ hochwertige Entwicklung und industrielle Modernisierung zu erreichen, sondern auch eine zwingende Voraussetzung, um eine ausgewogenere Entwicklung des Handels in der neuen Öffnungsrunde zu fördern. Durch den Import hochwertiger Endprodukte könnten inländische Unternehmen gezwungen werden, Kosten zu senken, Produktionsprozesse zu verbessern und Technologien zu entwickeln, um Wettbewerbsvorteile der Branche zu steigern. 

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