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Venezolanischer Präsident Maduro möchte wirtschaftliche Beziehungen zu China stärken

(German.people.cn)
Freitag, 14. September 2018
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Staatspräsident Xi Jinping hat am Donnerstag seinen venezolanischen Amtskollegen Nicolás Maduro zu einen viertägigen Besuch in Beijing empfangen. Laut dem chinesischen Außenministerium wird es bei den Konsultationen in den nächsten Tagen insbesondere um eine Vertiefung der Kooperation auf Wirtschaftsebene gehen.

Maduro ist auf Einladung Xis nach Beijing gereist. Xi und Madame Peng Liyuan empfingen den venezolanischen Präsidenten und First Lady Cilia Flores mit einer Begrüßungszeremonie und einem festlichen Bankett.

Laut dem Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Geng Shuang, werde Maduro in den kommenden Tagen nicht nur Gespräche mit Xi führen, sondern sich zu unterschiedlichen Anlässen auch mit Ministerpräsident Li Keqiang und dem Vorsitzenden des Ständigen Ausschusses des Nationalen Volkskongresses Li Zhanshu treffen. Weitere Gespräche zwischen chinesischen und venezolanischen Unternehmen hätten bereits im Vorfeld des Besuchs stattgefunden, so Geng.

Ziel des Staatsbesuches sei es, gemeinsame Interessen auszuloten und die Beziehung zwischen Venezuela und China zu vertiefen. „China ist der Ansicht, dass dieser Besuch das bilaterale gegenseitige Vertrauen stärken, die für beide Seiten vorteilhafte und freundschaftliche Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen vertiefen und neue Perspektiven für eine umfassende strategische Partnerschaft zwischen China und Venezuela eröffnen wird“, sagte Geng auf einer Pressekonferenz am Donnerstag.

Angesprochen auf die aktuelle politische und wirtschaftliche Lage Venezuelas, sagte Geng, dass sich die innenpolitische Lage nach der Präsidentschaftswahl im Mai dieses Jahr bereits verbessert habe. Die von der venezolanischen Regierung eingeführten wirtschaftlichen und finanziellen Reformen würden bereits Wirkung zeigen und seien in der Bevölkerung gut ankommen. China begrüße diesen Trend, denn eine stetige Entwicklung Venezuelas sei auch im Interesse der Volksrepublik.

Neben der allgemeinen Intensivierung der chinesisch-venezolanischen Beziehungen, steht vor allem die wirtschaftliche Zusammenarbeit auf der Agenda des Staatsbesuchs. Der venezolanische Finanzminister Simon Zerpa hatte am Donnerstag gegenüber Bloomberg von einem 4,3 Milliarden Euro Kredit der chinesischen Regierung gesprochen. Zwar bestätigte Außenministeriumssprecher Geng diese Summe nicht, jedoch gab er an, dass mehrere Darlehnsverträge mit Venezuela geschlossen wurden und die Zusammenarbeit reibungslos und auf Augenhöhe laufe.

Der venezuelische Präsident Maduro sprach seinerseits von einer „sehr sehr wichtigen Reise“. In einer Fernsehansprache am Mittwoch sagte er, er würde „voller großer Erwartungen“ nach Beijing fliegen. Genau wie die chinesische Seite, lobte auch Maduro das bilaterale Verhältnis und kündigte an: „Wir werden die Beziehungen zu dieser großen Weltmacht verbessern, erweitern und vertiefen“. 

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