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Chinesisches Außenministerium: Ausländische Firmen willkommen

(German.people.cn)
Donnerstag, 13. September 2018
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Beijing bekräftigte am Mittwoch, dass es ausländische Unternehmen, darunter auch solche aus den Vereinigten Staaten, willkommen heißt, in China zu investieren und zu operieren. Außerdem signalisierte die Regierung die Bereitschaft, Entwicklungsmöglichkeiten zu teilen, um voneinander zu profitieren.

Der Sprecher des Außenministeriums, Geng Shuang, stellte dies klar, nachdem eine Wirtschaftsgruppe die Befürchtung geäußert hatte, dass die Geschäfte von US-Unternehmen in China und der Zugang zum chinesischen Markt durch die jüngsten Handelsspannungen gestört werden könnten.

Die Associated Press zitierte am Dienstag einen Vertreter des US-China Business Council mit der Aussage, dass chinesische Offizielle auf Kabinettsebene den Vertretern der Wirtschaftsvereinigung erklärt hätten, dass sie die Annahme von Lizenzanträgen von US-Unternehmen im Finanzsektor und andere Industrien aufschieben würden "bis verbesserte und stabilere bilateralen Beziehungen vorherrschen".

Geng sagte, dass ihm "solche Äußerungen" vollends unbekannt seien und dass China unbeirrt seine Reform-und Öffnungspolitik vorantreiben werde.

China werde weiterhin Handel und Investitionen aus dem Ausland erleichtern und den Marktzugang weiter lockern, um internationalen Unternehmen, die in China tätig sind, mehr Komfort zu bieten, sagte er.

Laut Geng wurden in China im ersten Halbjahr dieses Jahres fast 30.000 Unternehmen mit ausländischem Investitionskapital gegründet, nahezu doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum.

Die in den USA ansässige Exxon Mobil Corp., der größte Öl-und Gaskonzern der Welt, kündigte Anfang des Monats eine 8.6 Milliarden Euro-Investition für den Bau eines petrochemischen Projekts in der Provinz Guangdong an.

Der deutsche Chemieproduzent BASF SE plant in der Provinz im Juli die Einrichtung einer integrierten Produktionsbasis mit einer Gesamtinvestition von ebenfalls rund 8.6 Milliarden Euro.

Ausländische Unternehmen wie BMW und Tesla hätten die Produktionskapazitäten und Investitionen in China ausgeweitet, sagte Geng und fügte hinzu, dass ein Handelskrieg keine Probleme lösen, sondern nur beiden Seiten Schaden werde.

Ehrlicher Dialog und Verhandlungen auf Augenhöhe seien laut Geng der richtige Weg, um die Handelsspannungen zwischen China und den USA zu lösen.

Am 23. August schlugen die USA einen zusätzlichen Zollsatz von 25 Prozent auf chinesische Importe im Wert von 13,8 Milliarden Euro. China reagierte mit einer entsprechenden Gegenmaßnahme.

Zuvor waren bereits am 6. Juli zusätzliche Tarife auf chinesische Importe im Wert von 29,3 Milliarden Euro in Kraft getreten.

Zwar müsse China die notwendigen Gegenmaßnahmen zur Interessenwahrung des Landes ergreifen, jedoch tue die Volksrepublik ebenfalls ihr Bestes, um ortsansässige nationale und internationale Unternehmen dabei zu unterstützen, Schwierigkeiten zu überwinden und eine stetige und nachhaltige Entwicklung der chinesischen Wirtschaft zu ermöglichen.

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