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Neues Gremium für effizientere Kontrolle

(German.china.org.cn)
Freitag, 10. August 2018
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China wird die Aufsicht über seinen wissenschaftlich-technologischen Sektor umstrukturieren, um den wirtschaftlichen Aufschwung dieses Bereichs noch effizienter zu gestalten. Konkret wird die Aufsicht über Wissenschaft und Technologie nun von der Aufsicht über Bildung und Kultur getrennt.


Das Archivfoto zeigt den Prototypen von Chinas Supercomputer Tianhe-3 im Nationalen Zentrum für Supercomputer in Tianjin.

Chinas Staatsrat hat entschieden, die Führungsgruppe für Wissenschaft und Technologie und Bildung in ein neues Gremium zu transformieren, das gezielt den nationalen Wissenschafts- und Technologiesektor übersieht. Diese Entscheidung folgte einem Sprung der Aktienkurse einiger führender Technologieunternehmen am Donnerstag.

Die nationale Führungsgruppe für Wissenschaft und Technologie wird von Ministerpräsident Li Keqiang geführt, der ab 2013 auch das Vorgängergremium geführt hatte. Vizepremier Liu He wird sein Stellvertreter. Die neue Führungsgruppe wird die nationalen Strategien studieren und überprüfen, wichtige Gesetze für Wissenschaft und Technologie planen, über die wichtigen wissenschaftlich-technologischen Missionen und Programme des Landes reflektieren und diese genehmigen sowie wichtige Angelegenheiten zwischen Abteilungen des Staatsrates, der Führungsgruppe und lokalen Regierungen koordinieren. 

In der Führungsgruppe sind auch 14 Mitglieder anderer Abteilungen des Staatsrates und der Zentralen Militärkommission vertreten, wie zum Beispiel He Lifeng, Direktor der Nationalen Kommission für Entwicklung- und Reform, oder Wang Zhigang, Minister für Wissenschaft und Technologie. Wang wird der Leiter des Büros der Führungsgruppe, welches im Ministerium für Wissenschaft und Technologie eingerichtet sein wird.

Vor der Reorganisation war im März gemäß eines Plans des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas zur Vertiefung der Reformen der Partei- und Staatsinstitutionen entschieden worden, eine zentrale Führungsgruppe für Bildung zu errichten.

Am Donnerstag stieg der Marktindex „Shanghai Composite Index“ um 1,83 Prozent. Die Aktienkurse einer Reihe von Technologieunternehmen wie zum Beispiel von Chip-Herstellern machten große Sprünge. Die Kurse gelisteter Unternehmen aus den Bereichen Computer-Applikationen, Halbleiter oder Komponente und Computerausstattung stiegen um 4 Prozent. Unternehmen für Telekommunikationsequipment und elektronische Herstellung sahen ihre Kurse um mehr als 3 Prozent steigen.

Chinas wissenschaftlich-technologischer Sektor habe immer noch einige Schwächen und die Wettbewerbsfähigkeit von einigen Industrien sollte verbessert werden, analysiert Chen Yongjun, stellvertretender Leiter des Instituts für Chinas Wirtschaftsreform und Entwicklung an der Renmin-Universität.

Bildung, Wissenschaft und Technologie wurden früher von einem Vizepremier übersehen.

Jetzt übersehe die Vizepremierministerin Sun Chunlan Bildung, Kultur, Gesundheit und Sport, während Liu, der auch das Komitee für Finanzstabilität und Entwicklung des Staatsrats führt, für Wissenschaft und Technologie sowie das Handelsgewerbe verantwortlich sei, wie Chen erklärt.

Die Gründung der neuen Führungsgruppe bedeutet, dass mehr Aufmerksamkeit auf den wissenschaftlich-technologischen Sektor und Schlüsseltechnologien gerichtet werde, sagte Chen. Das neue Gremium werde die Entwicklung in diesem Bereich durch die Einführung neuer Richtlinien fördern.   

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