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Handelsstreit zwischen China und USA im Fokus der deutschen Medien

(CRI)
Donnerstag, 09. August 2018
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Der Handelsstreit zwischen China und den USA ist in den vergangenen Tagen auch im Fokus der deutschen Medien.

Die deutsche Zeitung „die Welt" schrieb am Mittwoch, „Zölle auf Einfuhren in die USA erzielen eine viel größere Wirkung, wenn sie nur chinesische Exporteure treffen." Eine Abgabe in der Höhe von 25 Prozent etwa auf Flugzeugtriebwerke aus China würde es Herstellern aus anderen Ländern ermöglichen, Marktanteile zu erlangen, während die Bedingungen unverändert blieben, wenn alle die gleichen Zölle zu zahlen hätten. Da die EU auf dem chinesischen Markt auch mit den USA konkurriere, könnte die europäische Industrie von einem Handelskrieg zwischen China und den USA profitieren. Solange die USA und China ihren Konflikt im Bereich des Handels ausfechten, bringe der transatlantische Waffenstillstand einen Vorteil für Europa, hieß es in dem Artikel der deutschen Zeitung.

Die Folgen des amerikanisch-chinesischen Streits für die deutschen Unternehmen seien bereits enorm, sagte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier. „Von den neuen Zöllen ist knapp die Hälfte der Importe deutscher Unternehmen direkt oder indirekt betroffen, weil sie zum Beispiel Rohstoffe oder Bauteile aus dem jeweils anderen Land beziehen." Auch Firmen in Deutschland spürten den Konflikt über ihre weltweiten Zulieferer- und Kundenbeziehungen. „Eine weitere Eskalation des Streits wäre aus ihrer Sicht eine Gefahr für den gesamten Welthandel", sagte Treier.

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