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CRI-Kommentar: USA dämonisieren China als wirtschaftlichen Aggressor

(CRI)
Freitag, 06. Juli 2018
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Die USA und China bleiben im Handelsstreit auf Konfrontationskurs. Die Erhebung 25-prozentigen Sonderzölle der USA auf Importe aus China basiere chinesischen Analytikern zufolge auf einer neuen Version der „chinesischen Bedrohung".

Peter Navarro, handelspolitischer Berater des US-Präsidenten, bezeichnete unlängst in einem Bericht Chinas Handelspraktiken als eine wirtschaftliche Aggression. Diese Aussage wurde nachher von US-Präsident Donald Trump anerkannt und wiederholt geäußert. Auch mehrere US-Medien sprachen von Kolonisierung und Aggression, wenn es um das Kooperationsprojekt zwischen China und Sri Lanka beim Aufbau des Hambantota-Hafens geht.

Würde man mit dem gleichen Maß wie die Amerikaner messen, dann müsse man nach Auffassung chinesischer Analytiker feststellen, dass die USA inzwischen bereits in den meisten Ländern der Welt wirtschaftliche Aggressionen unternommen hätten. Dazu gehören das Preisdumping der Kleidung in afrikanischen Ländern und der Strafzölle auf Stahl und Aluminium aus Kanada.

Sollte China tatsächlich im globalen Handel Verdrängungswettbewerb betreiben, wie die USA es vorwarfen, käme es dann in mehreren Ländern längst zu Handelsdefiziten. Dies sei jedoch nicht der Fall, so die Analytiker.

Anhand ihrer finanziellen, technologischen und militärischen Stärke strebten ausgerechnet die USA eine wirtschaftliche Hegemonie an. Länder, egal ob es sich um ihre Verbündeten oder Wettbewerber handele, die an ihrer Vorherrschaft in der Weltwirtschaft zweifeln, würden umgehend beschimpft und bestraft. Ein Beispiel hierfür sei der Fall China, ein Land, das für Reform und Öffnung nach außen und für Handelsliberalisierung eintrete. Aus Sicht der US-Regierung und etlicher amerikanischer Medien sei die Volksrepublik jedoch eine wahrhafte Bedrohung. Ziel der USA bestehe seit jeher darin, ihre politische und ökonomische Hegemonie durchzusetzen und ein Protektorat zu etablieren. Daher werde ihre Eindämmungspolitik gegenüber China auf langfristige Sicht unverändert bleiben, so die Analytiker.

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