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China führt die Forschung über Hybridweizen an

(German.china.org.cn)
Freitag, 29. Juni 2018
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Nach Angaben von chinesischen Experten ist China Weltmarktführer bei der Forschung und Entwicklung von hybriden Reissorten, die bis zu 20 Prozent höhere Ernteerträge versprechen, wie die People’s Daily berichtete.

Der flächendeckende Anbau von Hybridweizen sei auf der ganzen Welt seit Langem ein Problem gewesen, sagte Zhao Changping, der Direktor vom Beijinger Forschungszentrum für Hybridweizen. Doch chinesischen Wissenschaftlern sei es nach 20 Jahrenschließlich gelungen, den zweisträngigen Hybridweizen herzustellen.

Im Vergleich zu herkömmlichem Weizen ist die neue Sorte resistenter gegen Trockenheit und Schädlingsbefall. Sie benötigt weniger Wasser und liefert 20 Prozent mehr Ertrag. Zudem erfordert der Weizenanbau geringere Mengen an Saatgut. So erzielte der Jingmai-9-Hybridweizen den Weltrekord mit einem Ertrag von 739 Kilogramm pro Mu. China besitze die geistigen Eigentumsrechte an Hybridweizen und führe weltweit in Forschung und Entwicklung auf diesem Gebiet.

Dem Forschungsteam gelang es auch, eine neue, mechanisierte Saatgutproduktion des Hybridweizens zu entwickeln. Ende 2017 betrug die Anbaufläche 200.000 Mu (13333 Hektar) und soll bis zum Jahr 2020 auf eine Million Mu ausgeweitet werden.

Zhang Yanqiu vom Landwirtschaftsministerium sagte, China werde keine Mühen scheuen, die Hybridweizenindustrie weiterzuentwickeln. Experten gehen davon aus, dass China pro Jahr zehn Milliarden Kilogramm zusätzlichen Weizen produzieren könnte. Für die Sicherstellung der Nahrungsmittelversorgung wäre dies von größter Bedeutung. 

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